Die relative Häufigkeit gibt an, welchen Anteil ein Wert an allen Daten hat: absolute Häufigkeit geteilt durch die Gesamtzahl.
Bedeutung (Warum?)
Man teilt die absolute Häufigkeit \(H\) durch die Gesamtzahl \(n\):
\(h=\dfrac{H}{n}\)
Angeben lässt sie sich als Bruch, Dezimalzahl oder Prozent. Alle relativen Häufigkeiten zusammen ergeben \(1\) (also \(100\,\%\)).
Nutzen (Wozu?)
Die relative Häufigkeit macht Anteile vergleichbar – unabhängig davon, wie groß die Gruppe ist. Bei vielen Versuchen nähert sie sich der Wahrscheinlichkeit.
Funktionsweise (Wie?)
Man teilt die absolute Häufigkeit durch die Gesamtzahl und rechnet das Ergebnis in Prozent um.
Praxisbeispiel (Wo?)
Bei \(20\) Würfen fällt \(3\)-mal eine Sechs. Wie groß ist die relative Häufigkeit?
Rechnung
3 geteilt durch 20.
Ergebnis: \(15\,\%\)
Merksatz
Relative Häufigkeit \(=\tfrac{\text{absolute Häufigkeit}}{\text{Gesamtzahl}}\); Summe aller \(=100\,\%\). Bei vielen Versuchen \(\approx\) Wahrscheinlichkeit.
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