Eine Nahtstelle ist der Übergang zwischen zwei Abschnitten einer abschnittsweise definierten Funktion.
Bedeutung (Warum?)
Dort prüft man, ob die Teilstücke lückenlos (stetig) und knickfrei (differenzierbar) zusammenpassen.
Nutzen (Wozu?)
Über Nahtstellenbedingungen bestimmt man Parameter für einen glatten Graphen.
Funktionsweise (Wie?)
Stetig: linker Wert = rechter Wert. Differenzierbar: zusätzlich linke = rechte Ableitung.
Praxisbeispiel (Wo?)
\(f(x)=x^2\ (x\le1)\) und \(2x-1\ (x>1)\) bei \(x_0=1\): Werte \(1^2=1\) und \(2\cdot1-1=1\) (stetig); Ableitungen \(2\cdot1=2\) und \(2\) (knickfrei).
Merksatz
Stetig = gleiche Werte; differenzierbar = zusätzlich gleiche Steigung.
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