Ein Koordinatensystem besteht aus zwei senkrecht zueinander stehenden Zahlenstrahlen (Achsen), mit denen man die Lage von Punkten genau angeben kann.
Bedeutung (Warum?)
Die waagerechte Achse heißt \(x\)-Achse (Rechtswert), die senkrechte \(y\)-Achse (Hochwert). Ihr Schnittpunkt ist der Ursprung \(O(0|0)\). Ein Punkt wird als Zahlenpaar geschrieben: \(P(3|2)\) – zuerst der Rechtswert, dann der Hochwert.
Nutzen (Wozu?)
Mit dem Koordinatensystem beschreibt man die Lage von Punkten und Figuren eindeutig. Später zeichnet man darin Graphen von Funktionen.
Funktionsweise (Wie?)
So findet man \(P(3|2)\): vom Ursprung 3 nach rechts, dann 2 nach oben. Merkhilfe: erst der Gang (rechts), dann die Treppe (hoch).
Praxisbeispiel (Wo?)
Trage den Punkt \(P(3|2)\) in ein Koordinatensystem ein.
So geht es — Rechtswert zuerst, dann Hochwert.
Ergebnis: \(P(3|2)\)
Merksatz
Zwei Achsen, ein Ursprung: \(P(x|y)\) heißt zuerst \(x\) nach rechts, dann \(y\) nach oben. Erst der Gang, dann die Treppe.
