Der Prohibitivpreis ist der Preis, bei dem die Nachfrage auf null sinkt – im Diagramm der Schnittpunkt der Nachfragekurve mit der Preisachse (N-Preis).
Bedeutung (Warum?)
Er ist die höchste Zahlungsbereitschaft am Markt. Oberhalb dieses Preises kauft niemand mehr.
Nutzen (Wozu?)
Zusammen mit der Sättigungsmenge – der Menge bei einem Preis von null – beschreibt er die gesamte Nachfragekurve. Er wird für die Berechnung der Konsumentenrente gebraucht.
Funktionsweise (Wie?)
Bei geradlinigem Verlauf ergibt sich die Konsumentenrente als Dreieck zwischen Prohibitivpreis und Gleichgewichtspreis über der Gleichgewichtsmenge.
Der Prohibitivpreis begrenzt sie nach oben, die Sättigungsmenge nach rechts.
Praxisbeispiel (Wo?)
N-Preis 120,00 GE, Gleichgewichtspreis 80,00 GE, Gleichgewichtsmenge 1.200 ME.
Rechnung
Konsumentenrente daraus
| Prohibitivpreis (N-Preis) | 120,00 GE | |
| – | Gleichgewichtspreis | 80,00 GE |
| Differenz | 40,00 GE |
Ergebnis: Konsumentenrente 24.000,00 GE
Merksatz
Prohibitivpreis = N-Preis, Nachfrage null. Obere Grenze der Nachfragekurve.
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