Das Eigenkapital ist der Teil des Vermögens, der dem Inhaber gehört: Vermögen minus Schulden. Konto 3000 EK.
Bedeutung (Warum?)
Es wird nicht gezählt, sondern berechnet. Gewinn erhöht das Eigenkapital, Verlust und Privatentnahmen mindern es.
Nutzen (Wozu?)
Das Eigenkapital ist der Puffer für Verluste und Bezugsgröße für Eigenkapitalquote, Anlagendeckung und Eigenkapitalrentabilität.
Funktionsweise (Wie?)
Im Einzelunternehmen gibt es das Eigenkapitalkonto 3000 EK und das Privatkonto 3001 P. Am Jahresende wird das Privatkonto über das Eigenkapital abgeschlossen, danach das Eigenkapital über 8010 SBK.
In der Realschulprüfung sind die Unternehmen eingetragene Kaufleute. Es gibt Privatentnahmen und Privateinlagen – keine Dividende und kein gezeichnetes Kapital.
Praxisbeispiel (Wo?)
Eigenkapital zu Jahresbeginn 120.000,00 €, Gewinn 14.000,00 €, Privatentnahmen 5.000,00 €.
Rechnung
Eigenkapital am Jahresende
| Eigenkapital Anfang | 120.000,00 € | |
| + | Gewinn | 14.000,00 € |
| – | Privatentnahmen | 5.000,00 € |
| Eigenkapital Ende | 129.000,00 € |
| 3000 EK | an | 3001 P | 5.000,00 € |
Ergebnis: Eigenkapital 129.000,00 €
Merksatz
Eigenkapital gleich Vermögen minus Schulden. Gewinn erhöht es, Verlust und Privatentnahmen mindern es.
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