Ein Zahlungseingang ist der Ausgleich einer Forderung: Der Kunde zahlt, die Forderung verschwindet, Bank oder Kasse nehmen zu.
Bedeutung (Warum?)
Beim Zielverkauf wurde der Erlös bereits gebucht. Der Zahlungseingang ist deshalb kein neuer Ertrag, sondern nur ein Tausch innerhalb des Vermögens.
Nutzen (Wozu?)
Erst der Zahlungseingang verbessert die Liquidität. Bis dahin ist der Umsatz zwar gebucht, das Geld aber nicht verfügbar.
Funktionsweise (Wie?)
Bank oder Kasse im Soll, Forderung im Haben. Zieht der Kunde Skonto, kommen 5001 EBFE und 4800 UST hinzu.
Der Ertrag entstand schon beim Verkauf. Wer beim Zahlungseingang erneut 5000 UEFE bucht, zählt den Umsatz doppelt.
Praxisbeispiel (Wo?)
Ein Kunde begleicht 8.330,00 € durch Überweisung.
So geht es
Aktivtausch
| 2800 BK | an | 2400 FO | 8.330,00 € |
Beide Konten sind Aktivkonten, die Bilanzsumme bleibt unverändert – ein Aktivtausch.
Merksatz
Zahlungseingang: Bank oder Kasse im Soll, Forderung im Haben. Kein neuer Ertrag, nur ein Aktivtausch.
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