Zum Umlaufvermögen gehören die Gegenstände, die nur kurz im Unternehmen bleiben: Werkstoffe, Forderungen, Bankguthaben und Kasse.
Bedeutung (Warum?)
Diese Posten sind ständig in Bewegung – Rohstoffe werden verarbeitet, Forderungen bezahlt, Geld wieder ausgegeben. Daher der Name.
Nutzen (Wozu?)
Das Umlaufvermögen bestimmt die Zahlungsfähigkeit. Je schneller es zu Geld wird, desto liquider ist das Unternehmen.
Funktionsweise (Wie?)
Geordnet wird nach zunehmender Liquidität: zuerst die Werkstoffe (2000 R bis 2030 B), dann Forderungen (2400 FO), dann Bank (2800 BK) und Kasse (2880 KA).
Innerhalb der Aktivseite steht das Anlagevermögen oben, das Umlaufvermögen darunter – und innerhalb des Umlaufvermögens das am schnellsten verfügbare zuletzt.
Praxisbeispiel (Wo?)
Rohstoffe 12.000,00 €, Forderungen 9.000,00 €, Bank 8.000,00 €, Kasse 2.000,00 €.
Rechnung
Summe des Umlaufvermögens
| Rohstoffe | 12.000,00 € | |
| + | Forderungen | 9.000,00 € |
| + | Bank | 8.000,00 € |
| + | Kasse | 2.000,00 € |
| Umlaufvermögen | 31.000,00 € |
Ergebnis: Umlaufvermögen 31.000,00 €
Merksatz
Umlaufvermögen bleibt nur kurz im Betrieb: Werkstoffe, Forderungen, Bank, Kasse. Geordnet nach zunehmender Liquidität.
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