Das Umlaufvermögen umfasst alle Vermögenswerte, die kurzfristig im Unternehmen verbleiben und im normalen Geschäftsbetrieb regelmäßig umgeschlagen werden – z. B. Vorräte, Forderungen, Bankguthaben oder Barmittel.
Es steht auf der Aktivseite der Bilanz, im Gegensatz zum langfristig gebundenen Anlagevermögen.
Beispiel:
Vorräte (50.000,00 €) + Forderungen (30.000,00 €) + Bankguthaben (20.000,00 €) ergeben zusammen 100.000,00 € Umlaufvermögen.
Wozu ist das wichtig?
Das Umlaufvermögen ist ein wichtiger Indikator für die Liquidität eines Unternehmens – reicht es aus, um kurzfristige Verbindlichkeiten fristgerecht zu bedienen? Genau das prüfen Kennzahlen wie die Liquidität 2. Grades.
Passender Kurs: FOS/BOS BWR
