Ein Organigramm stellt den Aufbau eines Unternehmens grafisch dar: Abteilungen, Stellen und ihre Über- und Unterordnung.
Bedeutung (Warum?)
Jeder Mitarbeiter muss wissen, wer weisungsbefugt ist und wer wem berichtet. Das Organigramm macht diese Aufbauorganisation sichtbar.
Nutzen (Wozu?)
Klare Zuständigkeiten vermeiden Doppelarbeit und Zuständigkeitslücken.
Funktionsweise (Wie?)
Beim Einliniensystem erhält jede Stelle Anweisungen nur von einer vorgesetzten Stelle – der Dienstweg ist eindeutig, aber lang. Beim Mehrliniensystem gibt es mehrere Vorgesetzte mit Fachkompetenz.
Die Aufbauorganisation regelt, wer etwas tut, die Ablauforganisation, wie und in welcher Reihenfolge.
Praxisbeispiel (Wo?)
Ein Einzelunternehmen gliedert sich in Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung; der Inhaber steht an der Spitze.
So geht es
Einordnung
Es handelt sich um ein Einliniensystem: Jede Abteilung ist direkt dem Inhaber unterstellt und erhält nur von ihm Weisungen. Vorteil ist die klare Zuständigkeit, Nachteil die Belastung der Spitze.
Merksatz
Organigramm = Bild der Aufbauorganisation. Einliniensystem: ein Vorgesetzter. Mehrliniensystem: mehrere Fachvorgesetzte.
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