Motivationstheorien erklären, wodurch Menschen – speziell in der Arbeit – motiviert werden.
Zwei-Faktoren-Theorie nach Frederick Herzberg (Motivation-Hygiene-Theorie): Hygienefaktoren (z. B. Bezahlung, Gestaltung des Arbeitsplatzes, Verhältnis zum Vorgesetzten) verhindern Unzufriedenheit, erzeugen aber allein noch keine Zufriedenheit. Motivatoren (z. B. Anerkennung, die Arbeit selbst) führen zu Zufriedenheit. Erst müssen die Hygienefaktoren erfüllt sein, damit Motivatoren wirken. Kritik: Zufriedenheit und Unzufriedenheit lassen sich nicht objektiv messen.
Zielsetzungstheorie nach Edwin Locke: Präzise, verbindliche und erreichbare Ziele motivieren stärker; je klarer die (gemeinsam formulierten) Ziele, desto höher die Motivation. Zielformulierung nach der SMART-Regel: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert.
Passender Kurs: FOS/BOS BwR – Personal & Führung.
