Die Rentabilität setzt den Gewinn ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital und zeigt, wie ertragreich dieses Kapital arbeitet.
Bedeutung (Warum?)
Ein Gewinn von 36.000,00 € sagt allein wenig aus. Erst im Verhältnis zum eingesetzten Kapital wird erkennbar, ob sich der Einsatz gelohnt hat.
Nutzen (Wozu?)
Die Eigenkapitalrentabilität lässt sich mit dem Zinssatz einer Geldanlage vergleichen. Liegt sie darunter, wäre die Anlage lohnender gewesen.
Funktionsweise (Wie?)
Der Gewinn wird durch das Eigenkapital geteilt und mit 100 multipliziert.
Dabei bedeutet:
| \(G\) | Gewinn in Euro |
| \(EK\) | Eigenkapital in Euro |
In der Prüfung wird fast immer beides verlangt. Die Beurteilung erfolgt mit Bezug auf einen Vergleichswert – etwa den Zinssatz einer sicheren Geldanlage oder den Vorjahreswert.
Praxisbeispiel (Wo?)
Gewinn 36.000,00 €, Eigenkapital 300.000,00 €.
Rechnung
Eigenkapitalrentabilität
Ergebnis: Eigenkapitalrentabilität 12 %
Beurteilung: Die Eigenkapitalrentabilität ist als gut zu bewerten, da sie deutlich über der Verzinsung einer sicheren Geldanlage liegt.
Merksatz
Gewinn mal 100 geteilt durch das Eigenkapital. Immer berechnen und mit einem Vergleichswert beurteilen.
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