Liquidität bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, seine Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht zu erfüllen.
Liquidität 2. Grades (Quick Ratio):
\[ \text{Liquidität 2. Grades} = \frac{\text{liquide Mittel} + \text{Forderungen}}{\text{kurzfristige Verbindlichkeiten}}\cdot100\% \]
Beispiel:
Liquide Mittel 20.000,00 €, Forderungen 30.000,00 €, kurzfristige Verbindlichkeiten 40.000,00 €: \(\frac{20.000+30.000}{40.000}\cdot100=125\%\) – Werte über 100,00 % gelten als solide.
Wozu ist das wichtig, und wie unterscheidet sich das von Rentabilität? Liquidität und Rentabilität werden oft verwechselt: Ein Unternehmen kann sehr profitabel (rentabel) sein und trotzdem zahlungsunfähig werden, wenn das Geld gerade nicht verfügbar ist (z. B. weil es in Vorräten oder Forderungen gebunden ist). Illiquidität ist einer der häufigsten Insolvenzgründe – auch bei eigentlich gesunden Unternehmen.
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