Die Finanzplanung stellt künftige Einzahlungen und Auszahlungen gegenüber, damit das Unternehmen jederzeit zahlungsfähig bleibt.
Bedeutung (Warum?)
Zahlungsunfähigkeit führt zur Insolvenz – auch bei einem gewinnbringenden Unternehmen. Deshalb wird der Geldfluss eigens geplant.
Nutzen (Wozu?)
Wer eine Unterdeckung früh erkennt, kann rechtzeitig einen Kredit vereinbaren, statt in Not zu geraten.
Funktionsweise (Wie?)
Anfangsbestand plus erwartete Einzahlungen minus erwartete Auszahlungen ergibt den Endbestand. Ist er negativ, muss Finanzierung beschafft werden.
Ein Zielverkauf bringt Gewinn, aber noch keine Einzahlung. Deshalb reicht die Erfolgsplanung allein nicht aus.
Praxisbeispiel (Wo?)
Anfangsbestand 17.000,00 €, Einzahlungen 92.000,00 €, Auszahlungen 105.000,00 €.
Rechnung
geplanter Endbestand
| Anfangsbestand | 17.000,00 € | |
| + | Einzahlungen | 92.000,00 € |
| = | Zwischensumme | 109.000,00 € |
| – | Auszahlungen | 105.000,00 € |
| Endbestand | 4.000,00 € |
Ergebnis: Endbestand 4.000,00 €
Beurteilung: Der Bestand bleibt positiv, ist aber knapp. Eine Kreditlinie sollte vorsorglich vereinbart werden.
Merksatz
Finanzplanung sichert die Zahlungsfähigkeit. Anfangsbestand plus Einzahlungen minus Auszahlungen.
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