Die ABC-Analyse ist ein Werkzeug, um bei vielen Objekten (Kunden, Produkten, Lieferanten) schnell zu erkennen, wo sich Aufwand wirklich lohnt. Man teilt dazu alle Objekte in drei Gruppen: A-Objekte (wenige, aber besonders wertvolle), B-Objekte (mittlere Bedeutung) und C-Objekte (viele, aber einzeln kaum ins Gewicht fallend).
Wozu ist das gut?
Statt überall gleich viel Zeit und Geld zu investieren, konzentriert man sich auf das Wenige, das wirklich zählt – ein Prinzip, das eng mit dem Pareto-Prinzip (80/20-Regel) verwandt ist.
Beispiel:
Ein Unternehmen mit 200 Kunden stellt fest: 40 Kunden (20,00 %) erzeugen 160.000,00 € Umsatz (80,00 % des Gesamtumsatzes) – das sind die A-Kunden. Sie bekommen den persönlichen Ansprechpartner, während die vielen C-Kunden über einen automatisierten Newsletter betreut werden.
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