Die ABC-Analyse teilt Güter nach ihrem Wertanteil in drei Gruppen: A-Güter sind wenige, aber wertvoll; C-Güter sind viele, aber geringwertig.
Bedeutung (Warum?)
Nicht jedes Teil verdient dieselbe Aufmerksamkeit. Wenige A-Güter machen oft den größten Teil des Einkaufswerts aus – dort lohnt sich genaues Verhandeln und Planen.
Nutzen (Wozu?)
Die Analyse lenkt Aufwand dorthin, wo er wirkt, und spart Verwaltungskosten bei geringwertigen Teilen.
Funktionsweise (Wie?)
Alle Positionen werden nach Wert sortiert, die Wertanteile kumuliert und in Gruppen eingeteilt. Typisch machen A-Güter etwa 20 % der Menge, aber rund 70–80 % des Werts aus.
Ein häufig gebrauchtes Kleinteil kann trotzdem C-Gut sein, wenn sein Wertanteil klein ist.
Praxisbeispiel (Wo?)
Gesamteinkaufswert 500.000,00 €; auf 40 A-Positionen von 200 entfallen 375.000,00 €.
Rechnung
Mengen- und Wertanteil
Ergebnis: Wertanteil 75,00 %
Beurteilung: 20 % der Positionen binden 75 % des Werts. Für diese A-Güter lohnen sich Preisverhandlungen und eine genaue Bedarfsplanung.
Merksatz
A = wenige, hoher Wert. C = viele, geringer Wert. Aufwand dorthin lenken, wo der Wert liegt.
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