Der Auslastungsgrad – auch Beschäftigungsgrad – gibt an, wie viel Prozent der vorhandenen Kapazität genutzt werden.
Bedeutung (Warum?)
Er ist die Schlüsselgröße für die Stückkosten: Bei geringer Auslastung verteilen sich die Fixkosten auf wenige Stücke.
Nutzen (Wozu?)
Aus ihm ergeben sich Nutz- und Leerkosten sowie die Ausbringungsmenge.
Funktionsweise (Wie?)
Ist-Menge geteilt durch Kapazität, mal 100. Umgekehrt ergibt Kapazität mal Auslastungsgrad die Ausbringungsmenge.
Ist der Beschäftigungsgrad gegeben, wird die Menge berechnet – ein häufiger Prüfungsschritt.
Praxisbeispiel (Wo?)
Kapazität 2.000 Stück, Beschäftigungsgrad 80 %.
Rechnung
Ausbringungsmenge
Ergebnis: Ausbringung 1.600 Stück
Merksatz
Auslastungsgrad = Ist-Menge geteilt durch Kapazität. Kapazität mal Grad ergibt die Menge.
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