Die Ergebnisverwendung beantwortet die Frage, was mit dem Gewinn geschieht: im Unternehmen belassen oder entnehmen.
Bedeutung (Warum?)
Im Einzelunternehmen gehört der Gewinn dem Inhaber. Er kann ihn im Betrieb lassen – dann stärkt er das Eigenkapital – oder entnehmen.
Nutzen (Wozu?)
Wer Gewinne im Unternehmen belässt, verbessert Eigenkapitalquote und Anlagendeckung und wird unabhängiger von Krediten.
Funktionsweise (Wie?)
Der Gewinn geht über 8020 GUV auf 3000 EK. Entnahmen werden über das Privatkonto 3001 P erfasst und am Jahresende über das Eigenkapital abgeschlossen.
In der Realschulprüfung sind die Unternehmen eingetragene Kaufleute. Es gibt Privatentnahmen und -einlagen – keine Dividende und keine Rücklagenbildung.
Praxisbeispiel (Wo?)
Eigenkapital zu Beginn 120.000,00 €, Gewinn 14.000,00 €, Privatentnahmen 5.000,00 €.
Rechnung
Eigenkapital am Jahresende
| Eigenkapital zu Jahresbeginn | 120.000,00 € | |
| + | Gewinn | 14.000,00 € |
| = | Zwischensumme | 134.000,00 € |
| – | Privatentnahmen | 5.000,00 € |
| Eigenkapital am Jahresende | 129.000,00 € |
| 3000 EK | an | 3001 P | 5.000,00 € |
Ergebnis: Eigenkapital 129.000,00 €
Merksatz
Gewinn erhöht das Eigenkapital, Entnahmen mindern es. Im Einzelunternehmen läuft alles über 3001 P und 3000 EK.
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