Eine Subvention ist eine finanzielle Unterstützung des Staates – volkswirtschaftlich ein Eingriff in den Markt, betrieblich ein Zuschuss, der die Anschaffungskosten mindert.
Bedeutung (Warum?)
Der Staat fördert damit Ziele, die der Markt allein nicht erreicht. Im Marktdiagramm verschiebt eine Subvention die Angebots- oder Nachfragekurve und verändert Gleichgewichtspreis und -menge.
Nutzen (Wozu?)
Konsumenten- und Produzentenrente steigen, doch die Staatsausgaben müssen gegengerechnet werden. Häufig bleibt unter dem Strich ein Wohlfahrtsverlust.
Funktionsweise (Wie?)
Bei der Wohlfahrtsbetrachtung gilt: Staatsausgaben = Subvention je Stück mal der neuen Menge. Sie werden im Diagramm nicht markiert, aber mitgerechnet.
Ein Investitionszuschuss wird von den Anschaffungskosten abgezogen – dadurch sinkt auch die jährliche Abschreibung.
Praxisbeispiel (Wo?)
Maschine 48.000,00 €, Zuschuss 8.000,00 €, Nutzungsdauer 8 Jahre.
Rechnung
Abschreibung nach Zuschuss
| Anschaffungskosten | 48.000,00 € | |
| – | Zuschuss | 8.000,00 € |
| Bemessungsgrundlage | 40.000,00 € |
Ergebnis: Jahresabschreibung 5.000,00 €
Merksatz
Volkswirtschaftlich: Markteingriff mit Staatsausgaben. Betrieblich: Zuschuss mindert Anschaffungskosten und Abschreibung.
Der Aufgabengenerator ist eine Übungsplattform mit vielen Themen. Ist das gesuchte Thema in der Liste vorhanden, lassen sich dort beliebig viele Übungsaufgaben mit vollständigem Lösungsweg erzeugen. Zum Aufgabengenerator.
