Forderungen entstehen beim Verkauf auf Ziel: Die Ware ist geliefert, das Geld steht noch aus. Konto 2400 FO, ein aktives Bestandskonto.
Bedeutung (Warum?)
Beim Zielverkauf wird der Erlös bereits gebucht, obwohl noch kein Geld geflossen ist. Der Anspruch gegenüber dem Kunden ist die Forderung – sie steht mit dem Bruttobetrag im Soll.
Nutzen (Wozu?)
Der Forderungsbestand zeigt, wie viel Geld noch aussteht. Hohe Forderungen binden Kapital und erhöhen das Ausfallrisiko.
Funktionsweise (Wie?)
Der Nettoerlös geht auf 5000 UEFE, die Umsatzsteuer auf 4800 UST, die Forderung mit dem Bruttobetrag auf 2400 FO.
Wird die Zahlung unsicher, wird auf 2470 ZWFO umgebucht. Fällt sie ganz aus, wird über 6950 ABFO abgeschrieben – mit Berichtigung der Umsatzsteuer.
Praxisbeispiel (Wo?)
Verkauf von Fertigerzeugnissen für 13.600,00 € netto auf Ziel.
Rechnung
Rechnungsbetrag
| Nettoverkaufserlös | 13.600,00 € | 100 % | |
| + | Umsatzsteuer | 2.584,00 € | 19 % |
| Rechnungsbetrag (brutto) | 16.184,00 € | 119 % |
| 2400 FO | 16.184,00 € | an | 5000 UEFE | 13.600,00 € |
| 4800 UST | 2.584,00 € |
Ergebnis: Forderung 16.184,00 €
Merksatz
Forderung ist der Anspruch aus dem Zielverkauf, aktiv, brutto im Soll. Erlös netto auf 5000 UEFE, Steuer auf 4800 UST.
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