Das Anlagevermögen umfasst alle Vermögensgegenstände, die einem Unternehmen dauerhaft (langfristig) dienen sollen – z. B. Grundstücke, Gebäude, Maschinen oder Patente. Es steht auf der Aktivseite der Bilanz und wird über die Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.
Abgrenzung zum Umlaufvermögen: Anlagevermögen bleibt über Jahre im Unternehmen gebunden (z. B. eine Fabrikhalle), Umlaufvermögen wird kurzfristig verbraucht oder zu Geld gemacht (z. B. Vorräte, die verkauft werden).
Beispiel:
Eine Fabrikhalle (800.000,00 €) und ein Maschinenpark (300.000,00 €) bilden zusammen 1.100.000,00 € Anlagevermögen.
Wozu ist die Unterscheidung wichtig?
Sie zeigt, wie viel Kapital langfristig gebunden ist – ein Unternehmen mit sehr hohem Anlagevermögen braucht entsprechend viel stabiles, langfristiges Kapital (Eigenkapital oder langfristige Kredite) zur Finanzierung, sonst gerät die Liquidität in Gefahr.
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