Barmittel sind die sofort verfügbaren Zahlungsmittel: Kassenbestand und Bankguthaben. Man nennt sie auch flüssige Mittel.
Bedeutung (Warum?)
Nur mit Barmitteln lassen sich Rechnungen sofort bezahlen. Rohstoffe oder Maschinen sind zwar Vermögen, aber nicht zahlungswirksam.
Nutzen (Wozu?)
Die Barmittel bestimmen die Liquidität 1. Grades und damit die unmittelbare Zahlungsfähigkeit.
Funktionsweise (Wie?)
Kassenbestand (2880 KA) plus Bankguthaben (2800 BK) ergeben die flüssigen Mittel. Ins Verhältnis gesetzt zum kurzfristigen Fremdkapital ergibt sich die Liquidität 1. Grades.
Geld auf dem Konto bringt keine Rendite. Zu hohe Bestände sind deshalb ebenso ungünstig wie zu niedrige.
Praxisbeispiel (Wo?)
Kasse 1.650,00 €, Bank 15.712,80 €, kurzfristiges Fremdkapital 25.000,00 €.
Rechnung
Liquidität 1. Grades
| Kasse | 1.650,00 € | |
| + | Bank | 15.712,80 € |
| flüssige Mittel | 17.362,80 € |
Ergebnis: Liquidität 1. Grades 69,45 %
Merksatz
Barmittel = Kasse plus Bank = flüssige Mittel. Sie bestimmen die Liquidität 1. Grades.
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