Die kurzfristige Vermögensplanung betrachtet das Umlaufvermögen: Vorräte, Forderungen und flüssige Mittel für die nächsten Monate.
Bedeutung (Warum?)
Diese Posten verändern sich ständig. Zu hohe Bestände binden Kapital, zu niedrige gefährden Fertigung und Zahlungsfähigkeit.
Nutzen (Wozu?)
Sie ergänzt die Finanzplanung um die Frage, wie viel Kapital kurzfristig gebunden ist.
Funktionsweise (Wie?)
Geplant werden Lagerbestände, Zahlungsziele der Kunden und die daraus folgenden flüssigen Mittel. Kennzahl ist die Liquidität 2. Grades.
Ein langes Zahlungsziel erhöht den Forderungsbestand und senkt zugleich die flüssigen Mittel.
Praxisbeispiel (Wo?)
Flüssige Mittel 10.000,00 €, Forderungen 20.000,00 €, kurzfristiges Fremdkapital 25.000,00 €.
Rechnung
Liquidität 2. Grades
Ergebnis: Liquidität 2. Grades 120,00 %
Beurteilung: Die Liquidität 2. Grades ist als gut zu bewerten, da sie über dem Zielwert von 100 % liegt.
Merksatz
Kurzfristige Vermögensplanung betrifft das Umlaufvermögen. Kennzahl ist die Liquidität 2. Grades.
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