Fremdkapital sind die Schulden des Unternehmens gegenüber anderen: Lieferer, Banken, Finanzamt.
Bedeutung (Warum?)
Wer nicht alles aus eigenen Mitteln finanzieren kann, nimmt Fremdkapital auf. Es muss zurückgezahlt und meist verzinst werden – anders als Eigenkapital.
Nutzen (Wozu?)
Die Unterscheidung nach Fristigkeit entscheidet über die Beurteilung: Langfristiges Fremdkapital darf Anlagevermögen finanzieren, kurzfristiges nicht.
Funktionsweise (Wie?)
Kurzfristig sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (4400 VE) und kurzfristige Bankverbindlichkeiten (4200 KBKV). Langfristig sind Darlehen und Hypotheken (4250 LBKV).
Die Grenze liegt bei einem Jahr Laufzeit. Ein Darlehen gehört zum langfristigen Fremdkapital, ein Kontokorrentkredit zum kurzfristigen.
Praxisbeispiel (Wo?)
Bilanzsumme 281.000,00 €, Eigenkapital 134.000,00 €.
Rechnung
Fremdkapital als Differenz
| Bilanzsumme | 281.000,00 € | |
| – | Eigenkapital | 134.000,00 € |
| Fremdkapital | 147.000,00 € |
Ergebnis: Fremdkapital 147.000,00 €
Merksatz
Fremdkapital sind Schulden und muss zurückgezahlt werden. Bis ein Jahr kurzfristig, darüber langfristig.
Der Aufgabengenerator ist eine Übungsplattform mit vielen Themen. Ist das gesuchte Thema in der Liste vorhanden, lassen sich dort beliebig viele Übungsaufgaben mit vollständigem Lösungsweg erzeugen. Zum Aufgabengenerator.
