Bedeutung (Warum?)
Die elektrische Ladung \(Q\) ist eine Grundeigenschaft von Teilchen. Es gibt zwei Sorten: positive (Protonen im Atomkern) und negative Ladung (Elektronen in der Hülle). Gemessen wird sie in Coulomb \(\text{C}\).
Nutzen (Wozu?)
Ladungen erklären, warum Körper sich anziehen oder abstoßen und wie elektrischer Strom entsteht. Thema u. a. in Physik der Realschule, Jahrgangsstufe 8.
Funktionsweise (Wie?)
Für die Kräfte zwischen Ladungen gilt die Grundregel:
\( \text{gleichnamig} \rightarrow \text{stoßen sich ab}\qquad \text{ungleichnamig} \rightarrow \text{ziehen sich an} \)
Ein Atom ist nach außen neutral, weil es gleich viele Protonen (\(+\)) im Kern und Elektronen (\(-\)) in der Hülle hat. Reibt man Stoffe, wandern Elektronen – ein Körper wird negativ, der andere positiv geladen.
Praxisbeispiel (Wo?)
Reibt man einen Luftballon an den Haaren, nimmt er Elektronen auf und wird negativ geladen. Danach bleibt er an der Wand haften, weil die ungleichnamigen Ladungen sich anziehen. Zwei gleich geladene Ballons stoßen sich dagegen ab.
Merksatz
Gleichnamige Ladungen stoßen sich ab, ungleichnamige ziehen sich an. Kern positiv, Hülle negativ; Einheit der Ladung ist das Coulomb \(\text{C}\).
