BwR Realschule Bayern · Klasse 10 · Lernbereich 4 (LehrplanPLUS)
Teilkostenrechnung: Deckungsbeitrag, Gewinnschwelle und kluge Entscheidungen
Die Vollkostenrechnung hat dir gezeigt, was ein Produkt insgesamt kostet. Die Teilkostenrechnung stellt die Frage anders: Welche Kosten hängen wirklich an der Entscheidung, die gerade ansteht? Mit ihr beantwortest du die Fragen, die in der Abschlussprüfung Jahr für Jahr auftauchen: Lohnt sich ein Zusatzauftrag? Ab welcher Stückzahl schreibt der Betrieb Gewinn? Selbst herstellen oder zukaufen? Auf dieser Seite rechnest du alle vier Entscheidungstypen einmal komplett durch – in genau der Form, in der sie der Korrektor sehen will.
Unser Betrieb auf dieser Seite: das Holzwerk Brandl e. Kfr., eine Möbelmanufaktur in Rosenheim. Inhaberin ist Katharina Brandl, eingetragene Kauffrau. Der Betrieb stellt zwei Produkte her: den Massivholztisch „Chiemsee“ und das Regalsystem „Wendelstein“. Alle Zahlen dieser Seite gehören zu diesem Betrieb und passen zusammen – auch zu den Selbstkosten von der Seite zur Vollkostenrechnung.
- Fixe und variable Kosten: die neue Brille
- Der Deckungsbeitrag – und die beiden Preisuntergrenzen
- Betriebsergebnis im Zweiproduktunternehmen
- Kapazitätsauslastung und freie Kapazität
- Gewinnschwelle: rechnerisch und grafisch
- Zusatzauftrag: annehmen oder ablehnen?
- Fertigungsprogramm und Verkaufsförderung
- Eigenfertigung oder Fremdbezug
- So fragt die Abschlussprüfung
- Typische Fehler – und wie du die Punkte rettest
1. Fixe und variable Kosten: die neue Brille
Die Teilkostenrechnung sortiert alle Kosten neu – nicht mehr nach Einzel- und Gemeinkosten wie im BAB, sondern danach, ob sie sich mit der produzierten Menge verändern:
| Verhalten | Beispiele beim Holzwerk Brandl | |
|---|---|---|
| Variable Kosten | steigen und fallen mit der Stückzahl | Buchenholz und Beschläge, Fertigungslöhne, Strom der Maschinen |
| Fixe Kosten | bleiben gleich, egal wie viel produziert wird | Miete der Werkhalle, Gehälter, kalkulatorische Abschreibung und Unternehmerlohn |
Warum diese neue Brille? Die Vollkostenrechnung verteilt alle Kosten auf die Produkte – auch die fixen Kosten, die der Betrieb sowieso tragen muss, ob er nun 100 oder 500 Tische baut. Für kurzfristige Entscheidungen führt das in die Irre. Die Teilkostenrechnung (einstufige Deckungsbeitragsrechnung) rechnet dem einzelnen Produkt deshalb nur die variablen Kosten zu. Die Fixkosten bleiben als ein Block stehen, der am Ende gemeinsam gedeckt werden muss.
Merke: Variable Kosten hängen an der Stückzahl, fixe Kosten an der Zeit (pro Monat, pro Quartal). Nebeneffekt: Je mehr Stück produziert werden, auf desto mehr Schultern verteilt sich der Fixkostenblock – die Fixkosten je Stück sinken (Fixkostendegression). Der Block selbst bleibt gleich.
2. Der Deckungsbeitrag – und die beiden Preisuntergrenzen
Das Herzstück der Teilkostenrechnung ist der Deckungsbeitrag (DB): der Teil des Nettoverkaufspreises, der nach Abzug der variablen Kosten übrig bleibt. Er „trägt“ erst den Fixkostenblock – und was danach noch übrig ist, ist Gewinn.
Deckungsbeitrag Massivholztisch „Chiemsee“
| Nettoverkaufspreis pro Stück | 900,00 € |
| − variable Kosten pro Stück | 540,00 € |
| Deckungsbeitrag pro Stück | 360,00 € |
Genauso beim Regal „Wendelstein“: 800,00 € − 500,00 € = 300,00 € Deckungsbeitrag pro Stück.
Aus dem Deckungsbeitrag folgen die beiden Preisuntergrenzen (Mindestpreise):
| Preisuntergrenze | Höhe beim „Wendelstein“ | Bedeutung |
|---|---|---|
| kurzfristig | 500,00 € | = variable Kosten. Darunter macht jedes verkaufte Stück den Verlust größer. |
| langfristig | 560,00 € | = Selbstkosten aus der Vollkostenrechnung. Auf Dauer müssen auch die Fixkosten verdient werden. |
Merke: Deckungsbeitrag = Nettoverkaufspreis − variable Kosten. Fragt die Prüfung nach der kurzfristigen Preisuntergrenze, musst du nicht rechnen: Sie ist einfach der Wert der variablen Kosten pro Stück – zuletzt gab es dafür einen ganzen Punkt fürs bloße Ablesen.
3. Betriebsergebnis im Zweiproduktunternehmen
Die Standardaufgabe jeder Abschlussprüfung: „Berechnen Sie Art und Höhe des Betriebsergebnisses.“ Für das 3. Quartal liegen dir beim Holzwerk Brandl diese Zahlen vor – so ähnlich sieht auch die Prüfungsangabe aus:
| 3. Quartal | „Chiemsee“ | „Wendelstein“ |
|---|---|---|
| Nettoverkaufspreis pro Stück | 900,00 € | 800,00 € |
| Variable Kosten pro Stück | 540,00 € | 500,00 € |
| Produktion (≙ Absatz) | 200 Stück | 400 Stück |
| Fixkosten | 150.000,00 € |
Die Lösung schreibst du in das amtliche Tabellen-Schema – eine Spalte je Produkt, eine Spalte gesamt:
| „Chiemsee“ 200 Stück (€) |
„Wendelstein“ 400 Stück (€) |
gesamt (€) |
|
|---|---|---|---|
| Nettoverkaufserlöse | 180.000,00 | 320.000,00 | |
| − variable Kosten | 108.000,00 | 200.000,00 | |
| Deckungsbeitrag | 72.000,00 | 120.000,00 | 192.000,00 |
| − Fixkosten | 150.000,00 | ||
| Betriebsergebnis (Gewinn) | 42.000,00 |
Rechne die Deckungsbeiträge der Spalten zur Kontrolle über den Stück-DB nach: 200 · 360,00 € = 72.000,00 € und 400 · 300,00 € = 120.000,00 €. Beide Wege führen zum selben Ergebnis.
Darstellung: Das Wort „Gewinn“ (oder „Verlust“) gehört in die Antwort – die Aufgabe fragt nach Art und Höhe. Eine verkürzte Darstellung mit nur vier Zeilen (Deckungsbeitrag je Produkt, gesamt, − Fixkosten, Betriebsergebnis) ist laut Korrekturhinweis ausdrücklich zulässig, wenn die Angabe den Stück-DB schon liefert. Sind Nettoverkaufspreis und variable Kosten gegeben, schreibst du das volle Schema.
4. Kapazitätsauslastung und freie Kapazität
Bevor du über Zusatzaufträge entscheiden kannst, brauchst du die Auslastung. Die Gesamtkapazität des Zweigwerks liegt bei 800 Möbelstücken pro Quartal – produziert werden 200 Tische und 400 Regale. In der Prüfung steckt diese Information oft in einem Kreisdiagramm:
| Auslastung in Prozent: | (200 + 400) · 100800 | = 75 |
Freie Kapazität in Stück: 800 − 200 − 400 = 200 Stück.
Merke: Die Prüfung dreht die Rechnung auch um: Ist nur das Kreisdiagramm gegeben (25 % + 50 % Auslastung), rechnest du die Gesamtkapazität über den Prozentwert zurück – (200 + 400) · 100 : 75 = 800 Stück. Das ist ein vermehrter Grundwert wie in der Kalkulation.
5. Gewinnschwelle: rechnerisch und grafisch
Katharina Brandl überlegt, das Regal „Wendelstein“ auslaufen zu lassen und nur noch den Tisch „Chiemsee“ zu bauen. Ab welcher Stückzahl deckt der Tisch allein den Fixkostenblock von 150.000,00 €? Diese Menge heißt Gewinnschwellenmenge oder Break-even-Point: Jedes verkaufte Stück liefert seinen Deckungsbeitrag ab, bis der Block voll ist.
| Gewinnschwellenmenge: | 150.000,00360,00 | = 416,67 |
Es müssen mindestens 417 Stück produziert und abgesetzt werden, um die Gewinnzone zu erreichen. Aufrunden, nie abrunden: Bei 416 Stück fehlt noch ein Rest des Fixkostenblocks, erst das 417. Stück kippt das Ergebnis ins Plus.
Was passiert bei einer Preissenkung? Senkt Katharina Brandl den Preis von 900,00 € auf 840,00 €, sinkt der Deckungsbeitrag auf 300,00 € – und die Gewinnschwellenmenge steigt auf 150.000,00 : 300,00 = 500 Stück. Genau das zeigt auch die Grafik, die du in der Prüfung ablesen können musst:
Lies die Grafik immer gleich: Die Gerade der Nettoverkaufserlöse startet im Nullpunkt, die Gesamtkostengerade startet auf Höhe der Fixkosten. Wo sich beide schneiden, liegt die Gewinnschwelle – links davon Verlustzone, rechts davon Gewinnzone. Am Schnittpunkt gilt: Erlöse = Gesamtkosten, und die Summe aller Deckungsbeiträge ist genau so groß wie der Fixkostenblock.
Merke: Gewinnschwellenmenge = Fixkosten : Deckungsbeitrag pro Stück. Sinkt der Preis (oder steigen die variablen Kosten), sinkt der DB – die Gewinnschwellenmenge steigt. Steigt der Preis, sinkt sie. Krumme Ergebnisse rundest du immer auf die nächste ganze Stückzahl auf.
6. Zusatzauftrag: annehmen oder ablehnen?
Ein Möbelhaus fragt an: 150 Regale „Wendelstein“ zum Sonderpreis von je 550,00 € netto – deutlich unter dem normalen Verkaufspreis von 800,00 €. Annehmen? Prüfe immer dieselben drei Schritte:
- Reicht die freie Kapazität? 150 Stück ≤ 200 Stück freie Kapazität – ja. Die laufende Produktion wird nicht verdrängt.
- Liegt der Preis über der kurzfristigen Preisuntergrenze? 550,00 € > 500,00 € variable Kosten – ja.
- Wie stark verbessert sich das Betriebsergebnis? Um den zusätzlichen Deckungsbeitrag:
Zusatzauftrag Möbelhaus: 150 Regale „Wendelstein“ zu je 550,00 €
| Nettoverkaufspreis pro Stück | 550,00 € |
| − variable Kosten pro Stück | 500,00 € |
| Deckungsbeitrag pro Stück | 50,00 € |
| Zusätzlicher Deckungsbeitrag (150 Stück) | 7.500,00 € |
Der Auftrag verbessert das Betriebsergebnis um 7.500,00 € – annehmen. Die Fixkosten spielen bei dieser Entscheidung keine Rolle: Sie fallen sowieso an, ob der Zusatzauftrag kommt oder nicht.
Wird der Zusatzauftrag auf Ziel verkauft, fragt die Prüfung gern gleich den Buchungssatz mit ab (150 · 550,00 € = 82.500,00 € netto):
| 2400 FO | 98.175,00 € an 5000 UEFE | 82.500,00 € |
| 4800 UST | 15.675,00 € |
Die beiden Ablehnungsgründe: Variante 1: Der Kunde bietet nur 480,00 € – das liegt unter den variablen Kosten von 500,00 €, der Deckungsbeitrag wäre mit −20,00 € pro Stück negativ. Ablehnen, jedes Stück vergrößert den Verlust. Variante 2: Der Kunde will 250 Stück – die freie Kapazität von 200 Stück reicht nicht aus. Beides waren schon komplette Prüfungsaufgaben; die Begründung über Preisuntergrenze bzw. Kapazität bringt die Punkte, eine lange Rechnung ist gar nicht nötig.
7. Fertigungsprogramm und Verkaufsförderung
Laut einer Marktanalyse könnten beide Produkte mehr Absatz vertragen – aber das Werbebudget reicht nur für eines. Welches fördert Katharina Brandl? Entscheidend ist der Deckungsbeitrag pro Stück: Der Tisch „Chiemsee“ bringt 360,00 € je verkauftem Stück, das Regal „Wendelstein“ nur 300,00 €. Jedes zusätzlich verkaufte Stück „Chiemsee“ füllt den Fixkostenblock also schneller – die Verkaufsförderung (z. B. Rabattgutscheine oder eine Sonderaktion im Möbelhaus, siehe Marketing) gehört zum Tisch.
Dieselbe Logik gilt umgekehrt bei einem Engpass: Fällt eine Maschine aus und kann nur noch eines der beiden Produkte gefertigt werden, wird das Produkt mit dem geringeren Stück-DB vorübergehend aus dem Programm genommen – hier das Regal „Wendelstein“.
Merke: Bei Sortimentsentscheidungen zählt der Deckungsbeitrag pro Stück – nicht der Umsatz und nicht der Verkaufspreis. Ein teures Produkt mit hohen variablen Kosten kann weniger zum Fixkostenblock beitragen als ein günstiges mit schlankem Materialeinsatz.
8. Eigenfertigung oder Fremdbezug
Für die Regalproduktion braucht das Holzwerk Brandl 1 000 Schubladendämpfer pro Quartal. Bisher liefert sie ein Zulieferer – aber die Werkstatt hätte freie Kapazitäten, sie selbst herzustellen. Entscheide rechnerisch:
| Eigenfertigung | Fremdbezug | ||
|---|---|---|---|
| Variable Kosten pro Dämpfer | 3,00 € | Listenpreis für 1 000 Dämpfer | 6.250,00 € |
| Fixe Kosten im Quartal | 2.500,00 € | Liefererrabatt | 20 % |
| Lieferung frei Haus |
Eigenfertigung
| Variable Kosten (1 000 · 3,00 €) | 3.000,00 € |
| + Fixe Kosten | 2.500,00 € |
| Gesamtkosten Eigenfertigung | 5.500,00 € |
Fremdbezug
| Listenpreis | 6.250,00 € | 100 % |
| − Liefererrabatt | 1.250,00 € | 20 % |
| Gesamtkosten Fremdbezug (Einstandspreis) | 5.000,00 € | 80 % |
Das Holzwerk Brandl sollte beim Fremdbezug bleiben, da dieser mit 5.000,00 € gegenüber 5.500,00 € günstiger ist. Der Satz mit Begründung gehört zur Lösung – die Entscheidung ohne Begründung kostet Punkte.
Ob das so bleibt, hängt an der Menge: Der Fremdbezug kostet 5,00 € pro Stück, die Eigenfertigung nur 3,00 € variable Kosten – dafür steht bei ihr der Fixkostenblock von 2.500,00 €. Ab der kritischen Menge lohnt sich die Eigenfertigung. Grafisch ist das der Schnittpunkt der beiden Kostengeraden:
| Kritische Menge: | 2.500,005,00 − 3,00 | = 1.250 |
Ab 1.250 Dämpfern pro Quartal wäre die Eigenfertigung günstiger – beim aktuellen Bedarf von 1 000 Stück bleibt der Fremdbezug vorn. Neben den Zahlen zählen auch qualitative Argumente: Für den Fremdbezug sprechen frei bleibende Kapazitäten und kein Fixkostenrisiko; dagegen sprechen die Abhängigkeit vom Lieferer, mögliche Qualitätsschwankungen und längere Lieferzeiten.
Merke: Rechnerisch vergleichst du immer die Gesamtkosten beider Wege bei der benötigten Menge. Achte auf Rabatte beim Fremdbezug (Prozentrechnung!) und darauf, ob Bezugskosten anfallen – „frei Haus“ heißt: keine. Die kritische Menge liest du in der Prüfung meist aus der Grafik ab.
9. So fragt die Abschlussprüfung
Die Teilkostenrechnung war in jeder der letzten vier Abschlussprüfungen vertreten – mal als Pflichtaufgabe (Teil A), mal als Auswahlaufgabe (Teil B). Das sind die wiederkehrenden Aufgabentypen:
| Aufgabentyp | Was du können musst | Zuletzt gefragt |
|---|---|---|
| Betriebsergebnis | Zweiproduktunternehmen im Tabellen-Schema; „Art und Höhe“ mit Gewinn/Verlust benennen | 2023, 2024, 2025, 2026 |
| Auslastung / freie Kapazität | Auslastung in Prozent; freie Kapazität in Stück; Gesamtkapazität aus dem Kreisdiagramm zurückrechnen | 2023, 2024, 2026 |
| Zusatzauftrag | Annahme begründen (Preis über variablen Kosten, freie Kapazität) oder Ablehnung (negativer DB, Kapazität reicht nicht); oft mit Buchungssatz zum Zielverkauf | 2024, 2025, 2026 |
| Preisuntergrenze | Kurzfristige Preisuntergrenze angeben (= variable Kosten) | 2024 |
| Gewinnschwellenmenge | Fixkosten : Stück-DB; Ergebnis aufrunden und im Antwortsatz deuten | 2024 |
| Programm / Verkaufsförderung | Produkt mit höherem Stück-DB fördern; Maßnahme nennen; Absatzrückgang aus Diagramm in Prozent berechnen | 2023, 2024 |
| Eigenfertigung / Fremdbezug | Gesamtkostenvergleich mit Rabatt; Entscheidung anhand der Grafik (kritische Menge); Vor- und Nachteile | 2023, 2025 |
Rund um den Kern hängen oft kleine Nebenfragen aus anderen Lernbereichen: ein Buchungssatz zur Werbe- oder Beraterrechnung, der Führungsstil der Unternehmerin oder eine Portfolio-Frage. Lass dich davon nicht aus dem Schema bringen – die Teilkosten-Punkte holst du mit den Rechenwegen dieser Seite.
10. Typische Fehler – und wie du die Punkte rettest
- Deckungsbeitrag mit Gewinn verwechselt. Der DB muss erst die Fixkosten decken – Gewinn ist nur, was danach übrig bleibt.
- Beim Zusatzauftrag mit den Selbstkosten verglichen. Kurzfristig zählt allein: Preis über den variablen Kosten? Die Fixkosten fallen sowieso an.
- Freie Kapazität nicht geprüft. Ein Zusatzauftrag, der die Kapazität sprengt, verdrängt reguläre Aufträge – erst Kapazität checken, dann rechnen.
- Gewinnschwellenmenge abgerundet. 416,67 heißt: 416 Stück reichen noch nicht. Immer aufrunden und einen Antwortsatz schreiben („mindestens 417 Stück“).
- Nach Umsatz statt nach Deckungsbeitrag entschieden. Bei Verkaufsförderung, Engpass und Sortiment zählt der Stück-DB.
- „Art und Höhe“ nur halb beantwortet. Die nackte Zahl ohne das Wort Gewinn oder Verlust (und ohne Euro) verschenkt einen halben bis ganzen Punkt.
Merke: Drei Zahlen tragen fast jede Teilkosten-Aufgabe: der Deckungsbeitrag pro Stück, der Fixkostenblock und die freie Kapazität. Wer diese drei sauber herauszieht, hat den Rechenweg schon halb auf dem Papier.
Grundlagen nicht mehr sicher? Dann frische zuerst auf: Kosten und Kostenarten (Lernbereich 3), die Zuschlagskalkulation mit den Selbstkosten sowie Erlöse und Preiskalkulation aus Klasse 8. Und wenn die Teilkostenrechnung sitzt, kennst du beide Brillen der KLR – die Vollkostenrechnung für die Kalkulation, die Teilkostenrechnung für die Entscheidung.
Weiterlernen: Das gehört zur Kostenrechnung:
- Vollkostenrechnung – Klasse 10
- Verkaufskalkulation – Klasse 8
- Abschreibung berechnen – Klasse 9
Alle Inhalte dieser Seite folgen dem offiziellen LehrplanPLUS Bayern.
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