FOS Bayern · Betriebswirtschaftliches Rechnungswesen (BwR) · 13. Jahrgangsstufe · ALT – auslaufender Lehrplan · Lernbereich 4: Personal zukunftsorientiert entwickeln · ca. 8 Unterrichtsstunden
Personalentwicklung
Modellunternehmen: Die UNTERNEHMER AG entwickelt ihre Beschäftigten gezielt weiter, um bestehende und künftige Fähigkeitsdefizite auszugleichen und ein Flexibilitätspotenzial aufzubauen – eine Win-win-Situation für Unternehmen und Mitarbeitende.
Inhaltsverzeichnis
- Ziele der Personalentwicklung
- Kompetenzfelder
- Instrumente nach dem Arbeitsplatzbezug
- Bedeutung für den Unternehmenserfolg
- Typische Fehler und Prüfungshinweise
- Auf einen Blick
1. Ziele der Personalentwicklung
Mitarbeiter qualifizieren und motivieren, Fluktuation senken, Mitarbeiterbindung und Wettbewerbsvorteile stärken.
berufliche Weiterentwicklung, Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten, Arbeitsplatzsicherheit, bessere Chancen am Arbeitsmarkt.
2. Kompetenzfelder
Personalentwicklung fördert die fachliche, die methodische und die soziale Kompetenz – durch Ausbildung, Fort- und Weiterbildung sowie Umschulung.
3. Instrumente nach dem Arbeitsplatzbezug
berufsvorbereitend: Praktikum, Traineeprogramm, duales Studium.
direkt am Arbeitsplatz: Job Enlargement, Job Enrichment, Job Rotation.
arbeitsplatznah mit direktem Bezug: Workshop, Seminar, Arbeitsgruppe.
außerhalb des Arbeitsplatzes, überbetrieblich: externe Weiterbildung, Vorlesungen.
berufsbegleitend, zur Karriereentwicklung auf eine neue Aufgabe vorbereitend.
Vorbereitung auf den Ruhestand / Outplacement unter Wahrung des Know-hows.
4. Bedeutung für den Unternehmenserfolg
Qualifizierte und motivierte Mitarbeitende steigern Produktivität und Qualität, senken Fehler- und Fluktuationskosten und sichern langfristig die Wettbewerbsfähigkeit. Personalentwicklung wirkt damit unmittelbar auf den Erfolg des Unternehmens – im Sinne einer Win-win-Situation.
5. Typische Fehler und Prüfungshinweise
Job Enlargement und Job Enrichment werden verwechselt.
Enlargement = mehr gleichartige Aufgaben; Enrichment = anspruchsvollere, verantwortungsvollere Aufgaben.
Near-the-Job und Off-the-Job werden gleichgesetzt.
Near-the-Job hat direkten Bezug zur Tätigkeit; Off-the-Job vermittelt überbetriebliche Inhalte.
Out-of-the-Job wird als Kündigung verstanden.
Es bereitet auf den Ruhestand vor und sichert das Know-how des Unternehmens.
6. Auf einen Blick
Sie können nun Ziele der Personalentwicklung aus Unternehmens- und Mitarbeitersicht benennen, die geförderten Kompetenzfelder unterscheiden, die Instrumente nach ihrem Arbeitsplatzbezug (into/on/near/off/along/out-of-the-job) einordnen und die Bedeutung der Personalentwicklung für den Unternehmenserfolg begründen.
Alle Inhalte dieser Seite orientieren sich am offiziellen LehrplanPLUS Bayern (ISB) – auslaufender Lehrplan BwR (FOS/BOS).
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