Ein Land hat einen absoluten Kostenvorteil, wenn es ein Gut mit geringerem Ressourceneinsatz (z. B. weniger Arbeitsstunden pro Mengeneinheit) herstellen kann als ein anderes Land.
Im Ricardo-Beispiel hat das Ausland bei beiden Gütern einen absoluten Kostenvorteil (16 ME Getreide bzw. 8 ME Gemüse gegenüber 12 bzw. 4 ME im Inland). Außenhandel lohnt sich trotzdem für beide Länder – maßgeblich ist der komparative Kostenvorteil (die niedrigeren Opportunitätskosten), nicht der absolute.
Passender Kurs: FOS/BOS 13 IBV – Außenhandel.
