Das Nash-Gleichgewicht (NGG) ist ein zentraler Begriff der Spieltheorie. Es beschreibt in nicht-kooperativen Spielen eine Kombination von Strategien, bei der jeder Spieler genau eine Strategie wählt, von der aus es für keinen Spieler sinnvoll ist, als Einziger abzuweichen. Die Strategien der Spieler sind damit gegenseitig beste Antworten – im Nachhinein würde jeder Spieler wieder genauso wählen.
Eine dominante Strategie bringt einem Spieler unabhängig vom Verhalten des Gegenspielers stets den höheren Nutzen. Wählen beide Spieler ihre dominante Strategie, ergibt sich ein Gleichgewicht in dominanten Strategien.
Beispiel – Nutzenänderung G AG / B AG (Investition in Filtertechnik, in Nutzeneinheiten):
| B investiert | B investiert nicht | |
| G investiert | +1.400 / +1.400 | −200 / +2.000 |
| G investiert nicht | +2.000 / −200 | 0 / 0 Nash-GG |
Für beide Unternehmen ist „nicht investieren“ die dominante Strategie – das Nash-Gleichgewicht liegt bei (0 / 0). Obwohl (+1.400 / +1.400) für beide besser wäre, wird dieses Ergebnis einseitig nicht erreicht.
Passender Kurs: FOS/BOS 13 IBV – Spieltheorie.
