Vollkostenrechnung – Kalkulation, BAB und Maschinenkosten
Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen (BwR) · FOS/BOS Bayern · Klasse 11 · Lernbereich 5 · alter Lehrplan
Die Vollkostenrechnung ist das Herzstück der Kosten- und Leistungsrechnung: Sie verteilt alle im Betrieb angefallenen Kosten so auf die einzelnen Produkte, dass am Ende ein Angebots- bzw. Verkaufspreis steht. Dafür sind drei Bausteine nötig, die in diesem Lernbereich zusammenspielen: die Kalkulation (vom Fertigungsmaterial bis zum Listenverkaufspreis), der Betriebsabrechnungsbogen (verursachungsgerechte Verteilung der Gemeinkosten) und die Maschinenkostenrechnung (was kostet eine Maschinenstunde?). Wer diese drei Bausteine beherrscht, löst jede Prüfungsaufgabe zur Vollkostenrechnung.
Inhaltsverzeichnis
- Einzel- und Gemeinkosten
- Das Kalkulationsschema (FM → AP)
- Vorwärtskalkulation
- Rückwärtskalkulation
- Differenzkalkulation
- Betriebsabrechnungsbogen (BAB)
- Mehrstufiger BAB
- Normalzuschläge & Über-/Unterdeckung
- Maschinenstundensatz
- Kostenträgerzeitrechnung & Bestandsveränderungen
- Gesamtfall UNTERNEHMER AG
- Typische Fehler
- Auf einen Blick
1. Einzel- und Gemeinkosten
Am Anfang jeder Kostenrechnung steht die Frage: Lässt sich eine Kostenart einem einzelnen Produkt direkt zurechnen – oder nicht? Genau daran entscheidet sich, ob Einzel- oder Gemeinkosten vorliegen.
Einzelkosten kann man einem Produkt unmittelbar zuordnen. Typische Beispiele sind das Fertigungsmaterial (FM) – der Rohstoff, der in genau dieses Produkt eingeht – und die Fertigungslöhne (FL) der Arbeiter, die an diesem Produkt arbeiten. Einzelkosten sind variabel: Produziert der Betrieb mehr Stück, steigen sie; produziert er weniger, sinken sie. Sie hängen also vom Beschäftigungsgrad ab.
Gemeinkosten fallen dagegen für mehrere Produkte gemeinsam an und lassen sich nicht direkt einem einzelnen Produkt zuordnen – etwa Miete, Strom, Verwaltungsgehälter, Abschreibungen auf Maschinen. Dazu zählen Materialgemeinkosten (MGK), Fertigungsgemeinkosten (FGK), Verwaltungsgemeinkosten (VwGK) und Vertriebsgemeinkosten (VtGK). Gemeinkosten sind größtenteils fix. Da man sie nicht direkt zurechnen kann, verteilt man sie über prozentuale Zuschlagssätze auf die Produkte.
2. Das Kalkulationsschema (FM → AP)
Die Zuschlagskalkulation folgt einem festen Schema, das man auswendig beherrschen muss. Ganz wichtig: Das Schema steht immer gleich herum – Fertigungsmaterial oben, Listenverkaufspreis unten. Es wird niemals „auf den Kopf gestellt“. Ob man vorwärts oder rückwärts rechnet, ändert nur die Rechenrichtung, nicht den Aufbau.
| Position | Prozentbasis |
|---|---|
| Fertigungsmaterial (FM) | |
| + Materialgemeinkosten (MGK) | % von FM |
| = Materialkosten | |
| + Fertigungslöhne (FL) | |
| + Fertigungsgemeinkosten (FGK) | % von FL |
| + Sondereinzelkosten der Fertigung | |
| = Herstellkosten (HK) | 100 % (Basis Vw/Vt) |
| + Verwaltungsgemeinkosten (VwGK) | % von HK |
| + Vertriebsgemeinkosten (VtGK) | % von HK |
| = Selbstkosten (SK) | 100 % (links) |
| + Gewinnzuschlag | % von SK |
| = Barverkaufspreis-Basis (vVP) | |
| + Vertreterprovision | % von ZVP |
| + Skonto | % von ZVP |
| = Zielverkaufspreis (ZVP) | 100 % (rechts) |
| + Rabatt | % von AP |
| = Listenverkaufspreis (AP) | 100 % (links) |
Zwei Prozentspalten – die zentrale Eselsbrücke: „Wo 100 % steht, ist die Bezugsbasis.“ Bis zu den Selbstkosten gilt die linke Spalte (HK bzw. SK = 100 %). Ab dem Verkaufspreis wechselt die Basis nach rechts: der Zielverkaufspreis (ZVP) = 100 %. Vertreterprovision und Skonto beziehen sich deshalb auf den ZVP, der Rabatt dagegen auf den Listenverkaufspreis (AP).
3. Vorwärtskalkulation
Bei der Vorwärtskalkulation sind die Einzelkosten gegeben, und man rechnet Schritt für Schritt von oben (FM) nach unten. Das ist die häufigste Grundform. Jeder Gemeinkostenzuschlag wird auf seine Bezugsgröße bezogen: MGK auf FM, FGK auf FL, VwGK und VtGK auf die Herstellkosten.
Beispiel UNTERNEHMER AG. Gegeben: FM = 25.000 €, FL = 30.000 €. Zuschlagssätze: MGK 60 % (von FM), FGK 80 % (von FL), VwGK 10 % und VtGK 5 % (von HK), Gewinn 10 % (von SK).
| Position | Betrag |
|---|---|
| Fertigungsmaterial (FM) | 25.000,00 € |
| + MGK (60 % von 25.000 €) | 15.000,00 € |
| + Fertigungslöhne (FL) | 30.000,00 € |
| + FGK (80 % von 30.000 €) | 24.000,00 € |
| = Herstellkosten (HK) | 94.000,00 € |
| + VwGK (10 % von 94.000 €) | 9.400,00 € |
| + VtGK (5 % von 94.000 €) | 4.700,00 € |
| = Selbstkosten (SK) | 108.100,00 € |
| + Gewinn (10 % von 108.100 €) | 10.810,00 € |
| = Barverkaufspreis-Basis (vVP) | 118.910,00 € |
Die Nebenrechnungen sind einfache Prozentrechnungen, z. B. \( \text{MGK}=0{,}60\cdot 25\,000\,\text{Euro}=15\,000\,\text{Euro} \) und \( \text{VwGK}=0{,}10\cdot 94\,000\,\text{Euro}=9\,400\,\text{Euro} \).
4. Rückwärtskalkulation
Manchmal gibt der Markt den Preis vor: Der Listenverkaufspreis (AP) ist bekannt, und man möchte wissen, welche Selbstkosten dahinterstehen dürfen. Dann rechnet man rückwärts – von unten nach oben. Wichtig: Der Schema-Aufbau bleibt gleich (AP unten, SK oben), nur die Rechenrichtung dreht sich. Die Rückwärtskalkulation endet bei den Selbstkosten.
Beispiel. AP = 150.000 €; Rabatt 20 %, Skonto 2 %, Vertreterprovision 5 %, Gewinn 10 %.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Listenverkaufspreis (AP) = 100 % | 150.000,00 € |
| − Rabatt (20 % von AP) | 30.000,00 € |
| = Zielverkaufspreis (ZVP) = 100 % | 120.000,00 € |
| − Skonto (2 % von ZVP) | 2.400,00 € |
| = Barverkaufspreis (BVP) | 117.600,00 € |
| − Vertreterprovision (5 % von ZVP) | 6.000,00 € |
| = Barverkaufspreis-Basis (vVP) | 111.600,00 € |
| − Gewinn (10 %, „im Hundert“) | ≈ 10.145,45 € |
| = Selbstkosten (SK) | ≈ 101.454,55 € |
Weil der Rabatt auf den AP bezogen ist (AP = 100 %), sind 30.000 € genau 20 % von 150.000 €. Der Gewinn wird bei der Rückwärtsrechnung „im Hundert“ herausgerechnet: \( \text{SK}=\dfrac{\text{vVP}}{1{,}10}=\dfrac{111\,600}{1{,}10}\approx 101\,454{,}55 \).
5. Differenzkalkulation
Die Differenzkalkulation beantwortet die Frage: Lohnt sich der Auftrag zum vom Markt vorgegebenen Preis? Man kennt die Einzelkosten und einen erzielbaren Preis. Nun rechnet man die Selbstkosten vorwärts bis SK und ermittelt aus dem Marktpreis rückwärts die zulässige Selbstkosten-Obergrenze. Liegt der marktbedingte Wert über den kalkulierten Selbstkosten, bleibt ein Gewinn; liegt er darunter, entsteht ein Verlust. So beurteilt man etwa, ob ein Zusatzauftrag angenommen werden soll.
6. Betriebsabrechnungsbogen (BAB)
Woher kommen die Zuschlagssätze? Aus dem Betriebsabrechnungsbogen. Er verteilt die Gemeinkosten – das sind Ist-Kosten, also tatsächlich angefallene Kosten – verursachungsgerecht auf die Kostenstellen (Material, Fertigung, Verwaltung, Vertrieb). Verteilt wird nach Beleg oder Schlüssel: Stromkosten z. B. nach verbrauchten Kilowattstunden, Miete nach Quadratmetern, der Fuhrpark nach vereinbarten Anteilen.
Als Zuschlagsbasis (100 %) dienen jeweils die Einzelkosten der Stelle: für die MGK das Fertigungsmaterial, für die FGK die Fertigungslöhne, für Verwaltung und Vertrieb die Herstellkosten des Umsatzes. Aus „Gemeinkosten ÷ Zuschlagsbasis“ ergibt sich der jeweilige Zuschlagssatz.
Beispiel – einstufiger BAB (adaptiert AP 2016). Die Hilfskostenstelle Fuhrpark verursacht 62.400 € und wird im Schlüssel 6 : 9 : 9 auf Material, Fertigung und Verwaltung/Vertrieb verteilt. Bei 24 Anteilen entspricht ein Anteil \( \dfrac{62\,400}{24}=2\,600\,\text{Euro} \).
| Kostenstelle | Material | Fertigung | Verw./Vertrieb |
|---|---|---|---|
| Gemeinkosten (vor Umlage) | 148.500,00 € | 494.700,00 € | 428.400,00 € |
| + Umlage Fuhrpark (6 : 9 : 9) | 15.600,00 € | 23.400,00 € | 23.400,00 € |
| = Summe je Hauptstelle | 164.100,00 € | 518.100,00 € | 451.800,00 € |
7. Mehrstufiger BAB
Arbeitet eine Hilfsstelle (z. B. Arbeitsvorbereitung) für andere Fertigungsstellen, reicht eine Verteilungsstufe nicht aus. Dann wird mehrstufig abgerechnet: In der ersten Stufe verteilt man den Fuhrpark von links nach rechts, in der zweiten Stufe die Hilfsstelle Arbeitsvorbereitung von rechts nach links auf die Fertigungsstellen.
Beispiel. Fuhrpark 62.400 € im Schlüssel 6 : 3 : 3 : 3 : 9 (Material, Fertigung I, Fertigung II, Arbeitsvorbereitung, Verw./Vertrieb), ein Anteil = 2.600 €. Anschließend wird die Arbeitsvorbereitung im Verhältnis 1 : 3 auf Fertigung I und II umgelegt.
| Kostenstelle | Material | Fertigung I | Fertigung II | Arbeitsvorb. | Verw./Vertr. |
|---|---|---|---|---|---|
| Gemeinkosten (Ausgangswerte) | 148.500,00 € | 257.700,00 € | 237.000,00 € | 98.400,00 € | 428.400,00 € |
| + Stufe 1: Umlage Fuhrpark | 15.600,00 € | 7.800,00 € | 7.800,00 € | 7.800,00 € | 23.400,00 € |
| = Zwischensumme | 164.100,00 € | 265.500,00 € | 244.800,00 € | 106.200,00 € | 451.800,00 € |
| + Stufe 2: Umlage Arbeitsvorb. (1 : 3) | – | 26.550,00 € | 79.650,00 € | − 106.200,00 € | – |
| = Summe je Hauptstelle | 164.100,00 € | 292.050,00 € | 324.450,00 € | 0,00 € | 451.800,00 € |
Die Hilfsstelle Arbeitsvorbereitung (106.200 €) wird vollständig aufgeteilt: \( \tfrac{1}{4}\cdot 106\,200=26\,550 \) auf Fertigung I und \( \tfrac{3}{4}\cdot 106\,200=79\,650 \) auf Fertigung II. Danach ist ihr Saldo null.
8. Normalzuschläge & Über-/Unterdeckung
Ist-Zuschlagssätze schwanken von Monat zu Monat – unpraktisch für die laufende Kalkulation. Deshalb rechnet man mit Normalzuschlägen, also geglätteten Durchschnittssätzen. Am Periodenende vergleicht man die damit verrechneten Gemeinkosten mit den tatsächlichen Ist-Gemeinkosten:
- Verrechnet > Ist → Überdeckung: Es wurde mehr verrechnet als angefallen – wirkt positiv auf das Ergebnis.
- Verrechnet < Ist → Unterdeckung: Es wurde zu wenig verrechnet – belastet das Ergebnis.
Beispiel. Der Normal-Materialgemeinkostensatz beträgt 60 %. Bei einer Fertigungsmaterial-Basis von 270.000 € werden \( 0{,}60\cdot 270\,000=162\,000\,\text{Euro} \) verrechnet. Die Ist-Materialgemeinkosten liegen jedoch bei 164.100 €.
9. Maschinenstundensatz
Moderne Fertigung ist maschinenintensiv. Deshalb rechnet man die maschinenabhängigen Gemeinkosten oft je Maschinenstunde ab: Maschinenstundensatz (MSS) = maschinenabhängige Jahreskosten ÷ Maschinenstunden pro Jahr. Die Jahreskosten entnimmt man der Anlagenkarte.
Beispiel UNTERNEHMER AG. Anschaffungswert 120.000 €, Preisindex 110, Nutzungsdauer 8 Jahre, kalkulatorischer Zinssatz 8 %, Raumbedarf 30 qm, Raumkosten 40 €/qm im Monat. Der Wiederbeschaffungswert folgt aus dem Preisindex: \( \text{WBW}=120\,000\cdot\tfrac{110}{100}=132\,000\,\text{Euro} \).
| Position | Betrag |
|---|---|
| kalk. Abschreibung (132.000 € ÷ 8 Jahre) | 16.500,00 € |
| kalk. Zinsen (120.000 € · 8 % ÷ 2) | 4.800,00 € |
| Raumkosten (30 qm · 40 € · 12 Monate) | 14.400,00 € |
| Energie- und sonstige Kosten | 9.300,00 € |
| = maschinenabhängige Jahreskosten | 45.000,00 € |
| ÷ Maschinenstunden pro Jahr | 1.500 h |
| = Maschinenstundensatz | 30,00 €/h |
Wichtig bei den kalkulatorischen Zinsen: Es wird nur die Hälfte des Anschaffungswerts verzinst, weil das gebundene Kapital über die Nutzungsdauer im Durchschnitt auf die Hälfte sinkt: \( \text{kalk. Zinsen}=\dfrac{120\,000\cdot 8}{200}=4\,800\,\text{Euro} \). Die kalkulatorische Abschreibung geht vom Wiederbeschaffungswert aus (nicht vom Anschaffungswert), damit die Maschine später ersetzt werden kann.
10. Kostenträgerzeitrechnung & Bestandsveränderungen
Während die Kostenträgerstückrechnung fragt „Was kostet ein Stück?“, ermittelt die Kostenträgerzeitrechnung (BAB II) das Betriebsergebnis einer ganzen Periode. Dazu stellt man den Umsatzerlösen die Kosten der Periode gegenüber.
Entscheidend wird es, wenn Produktion und Absatz auseinanderfallen. Dann entstehen Bestandsveränderungen bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen, bewertet zu Herstellkosten:
- Mehrbestand (Produktion > Absatz): auf Lager produziert → Erzeugnisse werden als Bestandsmehrung aktiviert → erhöht das Betriebsergebnis.
- Minderbestand (Absatz > Produktion): vom Lager verkauft → Bestandsminderung → mindert das Betriebsergebnis.
Beispiel. Umsatzerlöse 600.000 €, Gesamtkosten der Periode 540.000 €, Mehrbestand fertige Erzeugnisse 20.000 € (zu Herstellkosten):
| Position | Betrag |
|---|---|
| Umsatzerlöse | 600.000,00 € |
| + Bestandsmehrung (fertige Erzeugnisse) | 20.000,00 € |
| − Gesamtkosten der Periode | 540.000,00 € |
| = Betriebsergebnis | 80.000,00 € |
11. Gesamtfall UNTERNEHMER AG
Eine typische Prüfungsaufgabe verbindet alle Bausteine. Der rote Faden lautet: BAB → Zuschlagssätze → Kalkulation.
- Im BAB die Ist-Gemeinkosten verteilen (Hilfsstelle zuerst umlegen) und daraus die Zuschlagssätze berechnen (Gemeinkosten ÷ Zuschlagsbasis).
- Mit diesen Sätzen vorwärts kalkulieren vom Fertigungsmaterial bis zu den Selbstkosten (im Beispiel: SK = 108.100 €) und über den Gewinnzuschlag zum Verkaufspreis.
- Ist ein Marktpreis vorgegeben, per Differenzkalkulation prüfen, ob er die Selbstkosten deckt, und das Ergebnis beurteilen.
- Am Periodenende zeigt die Kostenträgerzeitrechnung das Betriebsergebnis inklusive Bestandsveränderungen (im Beispiel: 80.000 €).
Typische Fehler in der Prüfung
✗ Falsch
Skonto oder Rabatt auf die Selbstkosten beziehen.
✓ Richtig
Provision und Skonto beziehen sich auf den ZVP (=100 % rechts), der Rabatt auf den AP (=100 % links).
✗ Falsch
Bei der Rückwärtskalkulation über die Selbstkosten hinaus weiterrechnen.
✓ Richtig
Die Rückwärtskalkulation endet bei den Selbstkosten.
✗ Falsch
Über- und Unterdeckung vertauschen.
✓ Richtig
verrechnet > Ist = Überdeckung, verrechnet < Ist = Unterdeckung.
✗ Falsch
Kalkulatorische Zinsen vom vollen Anschaffungswert rechnen.
✓ Richtig
Nur die Hälfte verzinsen: \( \text{AK}\cdot p \div 200 \).
✗ Falsch
Die Hilfsstelle im mehrstufigen BAB nicht vollständig auflösen.
✓ Richtig
Die Hilfsstelle wird komplett umgelegt – ihr Saldo muss am Ende 0 € sein.
Auf einen Blick
- Schema: FM → HK → SK → vVP → ZVP → AP; SK/HK = 100 % links, ZVP = 100 % rechts, Rabatt auf AP.
- Vorwärts (Einzelkosten gegeben) · Rückwärts (AP gegeben, endet bei SK) · Differenz (Marktpreis beurteilen).
- BAB: Ist-Gemeinkosten verursachungsgerecht verteilen; Hilfsstelle zuerst (mehrstufig, Saldo 0).
- Normalzuschläge: verrechnet vs. Ist → Über-/Unterdeckung.
- Maschinenstundensatz: Jahreskosten der Anlagenkarte ÷ Maschinenstunden (kalk. Zinsen: halber AK).
- Kostenträgerzeitrechnung: Betriebsergebnis der Periode inkl. Bestandsveränderungen.
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