Betriebswirtschaftslehre · FOS Bayern · Jahrgangsstufe 13 · neuer LehrplanPLUS

gültig ab 2028/29BWL 13 NEULernbereich 435 UE

Alle Inhalte dieser Seite folgen dem offiziellen LehrplanPLUS Bayern.

Mithilfe des Controllings ein Unternehmen strategisch steuern

Der abschließende BWL-Lernbereich der FOS 13 verbindet Balanced Scorecard und Target Costing zu einer strategischen Unternehmenssteuerung. Die UNTERNEHMER AG dient durchgehend als Modellunternehmen.

Lehrplanwechsel: Die bisherige Plankostenrechnung wird in BWL 13 NEU nicht als LB4 fortgeführt. Die offizielle Änderungsübersicht nennt ausdrücklich Target Costing statt Plankostenrechnung; zugleich wird die Balanced Scorecard um konkrete Kennzahlen der Kunden-, Prozess- und Mitarbeiterperspektive erweitert.

Inhaltsverzeichnis

  1. Controlling als strategisches Führungssystem
  2. Von der strategischen Situationsanalyse zur Steuerung
  3. Balanced Scorecard – Strategie in vier Perspektiven übersetzen
  4. Aufbau einer Balanced Scorecard
  5. Finanzperspektive – Ergebnis und Finanzierung im Blick
  6. Kundenperspektive – Markterfolg messbar machen
  7. Interne Prozesse – Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit
  8. Mitarbeiterperspektive – Fähigkeiten und Stabilität
  9. Kennzahlen kritisch beurteilen
  10. Ursache-Wirkungs-Ketten
  11. Vollständige BSC der UNTERNEHMER AG
  12. BSC als strategischer Regelkreis
  13. Warum klassische Kostenrechnung allein nicht genügt
  14. Target Costing – vom Markt zu den Kosten
  15. Ansätze zur Ermittlung von Zielpreis und Zielkosten
  16. Zielgewinn, erlaubte Kosten, Prognosekosten und Ziellücke
  17. Kundenfunktionen gewichten
  18. Komponentenkosten ermitteln
  19. Funktionen-Komponenten-Matrix
  20. Zielkostenindex berechnen und interpretieren
  21. Zielkostenkontrolldiagramm lesen – nicht selbst erstellen
  22. Maßnahmen zur Kostensenkung und Wertsteigerung
  23. Funktionen-Komponenten-Matrix verantwortungsvoll gestalten
  24. Integrierter Großfall: Strategie → BSC → Target Costing
  25. Strategisches Controlling: von der Analyse zur Steuerung
  26. SWOT-Ergebnisse in Strategien übersetzen
  27. Balanced Scorecard: Ursache-Wirkungs-Logik vollständig verstehen
  28. Erweiterte BSC-Kennzahlen gezielt auswählen
  29. Kennzahlen kritisch beurteilen
  30. BSC-Gesamtfall der UNTERNEHMER AG
  31. Target Costing: vom Marktpreis zu den zulässigen Kosten
  32. Ansätze der Zielkostenfindung unterscheiden
  33. Kundenanforderungen in Funktionsgewichte übersetzen
  34. Funktions-Komponenten-Matrix: Zielkostenanteile ableiten
  35. Zielkostenindex berechnen und interpretieren
  36. Zielkostenkontrolldiagramm korrekt lesen
  37. Target Gap schließen: Kosten senken ohne Kundennutzen zu zerstören
  38. Target Costing unter geänderten Marktbedingungen
  39. Balanced Scorecard und Target Costing verbinden
  40. Integrierter Großfall: Strategie, BSC und Target Costing
  41. Typische Fehlsteuerungen im strategischen Controlling
  42. Typische Fehler und Prüfungssicherheit
  43. 35 Trainingsaufträge für Unterricht und Generator
  44. Lernbereich 13.4 auf einen Blick

1. Controlling als strategisches Führungssystem

Controlling ist mehr als Kontrolle. Es unterstützt die Unternehmensführung bei Planung, Steuerung, Informationsversorgung und Kontrolle. In diesem Lernbereich richtet die UNTERNEHMER AG ihr Controlling bewusst strategisch aus: langfristige Wettbewerbsfähigkeit soll nicht nur über vergangenheitsbezogene Finanzgrößen beurteilt werden.

Kernidee: Strategie wird erst steuerbar, wenn abstrakte Ziele in messbare Größen, Zielwerte und konkrete Maßnahmen übersetzt werden.

2. Von der strategischen Situationsanalyse zur Steuerung

Ausgangspunkt ist eine strategische Situationsanalyse. Der Lehrplan nennt Stärken-Schwächen-Profil, SWOT-Analyse und Marktattraktivität-/Wettbewerbsvorteil-Portfolio. Diese Instrumente liefern keine Strategie „automatisch“; sie strukturieren Informationen, aus denen Ziele abgeleitet werden.

Analyse Leitfrage Beitrag zur BSC
Stärken-Schwächen-Profil Wo besitzt die UNTERNEHMER AG interne Vor-/Nachteile? interne Handlungsfelder
SWOT Wie treffen interne Situation und Umwelt aufeinander? strategische Stoßrichtungen
Portfolio Welche SGE verdienen Wachstum, Selektion oder Abschöpfung? Prioritäten für Ressourcen und Ziele

3. Balanced Scorecard – Strategie in vier Perspektiven übersetzen

Die Balanced Scorecard verbindet finanzielle und nichtfinanzielle Größen. Der neue Lehrplan nennt vier Perspektiven: Finanzen, Kunden, interne Prozesse sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

StrategieUNTERNEHMER AGFinanzenKundeninterne ProzesseMitarbeitende

4. Aufbau einer Balanced Scorecard

Jede Perspektive folgt derselben Logik: strategisches Ziel → Kennzahl → Zielwert → operative Maßnahme. Eine Kennzahl ohne strategisches Ziel ist ebenso wenig eine BSC wie eine lose Maßnahmenliste.

Perspektive strategisches Ziel Kennzahl Zielwert Maßnahme
Finanzen Rentabilität erhöhen ROI ≥ 12 % Kapitalbindung reduzieren
Kunden Kundenbindung stärken Wiederbestellungsquote ≥ 78 % Serviceprogramm
Prozesse Fehler reduzieren Fehlerquote ≤ 1,5 % Qualitätsprojekt
Mitarbeitende Kompetenzen ausbauen Weiterbildungsquote ≥ 75 % Qualifizierungsplan

5. Finanzperspektive – Ergebnis und Finanzierung im Blick

Die Finanzperspektive greift Kennzahlen zur Bilanzstruktur, Liquidität sowie Finanz- und Ertragskraft auf. Sie bildet häufig die Ergebniswirkung vorgelagerter Verbesserungen ab.

Beispiel: Höhere Produktivität kann Kosten senken; bessere Kundenbindung kann Erlöse stabilisieren. Beide Wirkungen können sich später in Rentabilität, Cashflow oder Kapitalumschlag zeigen.

6. Kundenperspektive – Markterfolg messbar machen

Der Lehrplan erweitert die BSC ausdrücklich um konkrete Kundenkennzahlen. Wichtig ist ihre Interpretation: Eine sinkende Reklamationsquote ist nur dann aussagekräftig, wenn Bezugsgröße und Zeitraum konsistent sind.

Kennzahl Grundformel/Logik Aussage
Wiederbestellungsquote Wiederbesteller / relevante Kunden × 100 Bindung
Reklamationsquote Reklamationen / Bezugsgröße × 100 Qualitäts-/Zufriedenheitssignal
Weiterempfehlungsquote Weiterempfehlende / Befragte × 100 Loyalität
relativer Marktanteil eigener Marktanteil / Marktanteil stärkster Wettbewerber Wettbewerbsposition
Neukundenanteil Neukunden / Kunden × 100 Akquisition
Interaktionsquote Interaktionen / Reichweite × 100 digitale Resonanz

7. Interne Prozesse – Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit

Prozesskennzahlen machen operative Ursachen strategischer Ergebnisse sichtbar. Der neue Lehrplan nennt klassische Effizienz- und Qualitätsgrößen ebenso wie Nachhaltigkeitskennzahlen.

Kennzahl Beispielhafte Berechnung Interpretation
Fehlerquote fehlerhafte Einheiten / Gesamtmenge × 100 Prozessqualität
Produktivität Output / Input Leistung des Faktoreinsatzes
Durchlaufzeit Zeit vom Start bis Fertigstellung Geschwindigkeit
Recyclingquote recycelte Menge / relevante Gesamtmenge × 100 Kreislaufwirkung
CO₂-Einsparquote eingesparte Emissionen / Ausgangsemissionen × 100 Dekarbonisierung
Anteil erneuerbarer Energien erneuerbarer Strom / Gesamtstrom × 100 Energieprofil

8. Mitarbeiterperspektive – Fähigkeiten und Stabilität

Strategie braucht Menschen, die sie umsetzen können. Die Mitarbeiterperspektive verbindet deshalb Qualifikation, Bindung, Arbeitsfähigkeit und Beschäftigungsstruktur.

Kennzahl Berechnungslogik mögliche Interpretation
Fluktuationsrate Abgänge / durchschnittlicher Personalbestand × 100 Bindungsproblem oder normaler Wechsel
Altersstrukturquote definierte Altersgruppe / Beschäftigte × 100 Nachfolge-/Demografierisiko
Weiterbildungsquote Weitergebildete / Beschäftigte × 100 Kompetenzentwicklung
Teilzeitquote Teilzeitbeschäftigte / Beschäftigte × 100 Arbeitszeitstruktur
Krankheitsquote Ausfalltage / Soll-Arbeitstage × 100 Gesundheit/Belastung; keine vorschnelle Kausalität

9. Kennzahlen kritisch beurteilen

Kennzahlen sind verdichtete Informationen, keine Wahrheit an sich. Eine gute Controllinganalyse prüft Definition, Bezugsgröße, Datenqualität, Vergleichsmaßstab, zeitliche Verzögerung und mögliche Fehlanreize.

Beispiel: Eine hohe Weiterbildungsquote beweist noch keinen Kompetenzzuwachs. Erst die Verbindung mit Ziel, Inhalt, Transfer und Prozess-/Ergebniswirkung macht die Kennzahl strategisch aussagekräftig.

10. Ursache-Wirkungs-Ketten

Die BSC soll Wechselwirkungen zwischen Perspektiven sichtbar machen. Dabei handelt es sich um strategische Hypothesen, die mit Daten überprüft werden müssen – nicht um automatisch bewiesene Kausalität.

MitarbeitendeQualifikation ↑ProzesseFehlerquote ↓KundenBindung ↑FinanzenRentabilität ↑

11. Vollständige BSC der UNTERNEHMER AG

Strategisches Leitmotiv: Die UNTERNEHMER AG will profitabel wachsen, Kundenbindung erhöhen, ressourceneffizienter produzieren und die für Digitalisierung benötigten Kompetenzen aufbauen.

Perspektive Ziel Ist Zielwert Maßnahme
Finanzen ROI steigern 9,8 % 12 % Kapitalbindung und Ergebnis verbessern
Kunden Wiederbestellung erhöhen 68 % 78 % After-Sales-Programm
Prozesse Fehlerquote senken 3,2 % 1,5 % Prozessanalyse + Qualitätszirkel
Mitarbeitende Weiterbildung erhöhen 42 % 75 % KI-/Automatisierungsqualifizierung

12. BSC als strategischer Regelkreis

Nach Umsetzung der Maßnahmen werden Istwerte erhoben, Abweichungen analysiert und gegebenenfalls Ziele, Maßnahmen oder sogar strategische Annahmen angepasst. Die BSC ist deshalb kein einmal ausgefülltes Tabellenblatt.

Strategie & ZieleMaßnahmenMessen & VergleichenAnalysieren & Lernen

13. Warum klassische Kostenrechnung allein nicht genügt

Voll- und Teilkostenrechnung bleiben wichtig, reagieren aber vor allem auf bereits definierte Produkte und Kostenstrukturen. Strategische Kostensteuerung setzt früher an: Markt, Kundennutzen und zulässige Kosten werden bereits in Entwicklung und Konstruktion berücksichtigt.

Rahmenbedingung strategische Kostenwirkung
Digitalisierung/KI neue Prozesse, Daten- und Entwicklungskosten
Globalisierung internationaler Preis-/Kostendruck
Automatisierung höhere Fixkosten, veränderte variable Kosten
Flexibilisierung Varianten-/Komplexitätskosten
verkürzte Lebenszyklen Kosten müssen früher beeinflusst werden

14. Target Costing – vom Markt zu den Kosten

Target Costing kehrt die klassische Denkfolge um. Nicht „Kosten plus Gewinn = Preis“, sondern ein am Markt erzielbarer Zielpreis bildet den Ausgangspunkt.

ZielpreisMarkt/Kunden− Zielgewinntarget profit= Zielkostenallowable costs

15. Ansätze zur Ermittlung von Zielpreis und Zielkosten

Der Lehrplan nennt Marktforschung zur Zielpreisermittlung sowie drei Ansätze der Zielkostenbestimmung.

Ansatz Logik
out-of-company Zielkosten werden von markt-/kundenbezogenen Anforderungen her bestimmt
out-of-competitor Wettbewerber bzw. deren Kosten-/Leistungsniveau dienen als Orientierung
market-into-company vom marktakzeptierten Preis wird der Zielgewinn abgezogen; daraus entstehen zulässige Kosten

16. Zielgewinn, erlaubte Kosten, Prognosekosten und Ziellücke

UNTERNEHMER AG: Marktforschung ergibt einen Zielpreis von 1.000 €. Der gewünschte Zielgewinn beträgt 150 €. Damit dürfen die Produktkosten 850 € betragen. Die Entwicklung prognostiziert derzeit 930 €.
Zielkosten / allowable costs = 1.000 − 150 = 850 €
Prognosekosten / drifting costs = 930 €
Ziellücke / target gap = 930 − 850 = 80 €

Die Ziellücke zeigt den Kostensenkungsbedarf, wenn Zielpreis und Zielgewinn unverändert bleiben.

17. Kundenfunktionen gewichten

Target Costing verteilt zulässige Kosten nicht willkürlich. Zunächst wird aus Kundensicht ermittelt, welchen Anteil einzelne Produktfunktionen am Gesamtnutzen besitzen.

Funktion Nutzengewicht
Leistungsfähigkeit 40 %
Energieeffizienz 30 %
Bedienkomfort 20 %
Design 10 %
Summe 100 %

18. Komponentenkosten ermitteln

Parallel werden die Prognosekosten den Produktkomponenten zugeordnet.

Komponente Prognosekosten Kostenanteil
Antrieb 372 € 40 %
Steuerung 279 € 30 %
Gehäuse 186 € 20 %
Bedieneinheit 93 € 10 %
Summe 930 € 100 %

19. Funktionen-Komponenten-Matrix

Die Funktionen-Komponenten-Matrix zeigt, welchen Beitrag einzelne Komponenten zu den vom Kunden bewerteten Funktionen leisten. Die Spaltenanteile je Funktion bzw. die verwendete Matrixlogik müssen konsistent sein. Daraus wird der Nutzenanteil einer Komponente abgeleitet.

Komponente Leistung 40 % Effizienz 30 % Komfort 20 % Design 10 % resultierender Nutzenanteil
Antrieb 70 % 50 % 0 % 0 % 43 %
Steuerung 20 % 40 % 50 % 10 % 31 %
Gehäuse 10 % 10 % 10 % 60 % 15 %
Bedieneinheit 0 % 0 % 40 % 30 % 11 %
Summe je Funktion 100 % 100 % 100 % 100 % 100 %

20. Zielkostenindex berechnen und interpretieren

Der Zielkostenindex vergleicht den Nutzenanteil einer Komponente mit ihrem Kostenanteil.

Zielkostenindex = Nutzenanteil / Kostenanteil
Komponente Nutzenanteil Kostenanteil Index Interpretation
Antrieb 43 % 40 % 1,075 Kostenanteil etwas niedriger als Nutzenanteil
Steuerung 31 % 30 % 1,033 nahe Zielbereich
Gehäuse 15 % 20 % 0,750 relativ zu teuer
Bedieneinheit 11 % 10 % 1,100 relativ zum Nutzen eher geringe Kosten
Interpretation: Index 1 bedeutet Nutzen- und Kostenanteil stimmen überein. Unter 1 ist der Kostenanteil relativ zum Kundennutzen zu hoch; über 1 ist er relativ niedrig. Daraus folgt noch keine automatische Maßnahme – technische, qualitative und nachhaltige Folgen sind zu prüfen.

21. Zielkostenkontrolldiagramm lesen – nicht selbst erstellen

Der Lehrplan nennt das Zielkostenkontrolldiagramm ausdrücklich mit dem Zusatz „keine Erstellung“. Schülerinnen und Schüler sollen seine Aussage verstehen und Komponenten mit Handlungsbedarf identifizieren können.

Kostenanteil in %Nutzenanteil in %Index = 1Gehäuse: Index < 1Steuerung ≈ Ziel

22. Maßnahmen zur Kostensenkung und Wertsteigerung

Ein Zielkostenindex unter 1 fordert nicht schlicht „billiger einkaufen“. Strategisches Target Costing sucht systematisch nach einer besseren Relation zwischen Kundennutzen und Kosten.

Ansatz Beispiel
Kostensenkung Material-/Konstruktionsänderung, Standardisierung, Prozessverbesserung, Lieferantenintegration
Wertsteigerung Funktion verbessern, Bedienbarkeit erhöhen, Lebensdauer/Qualität steigern
Komplexität reduzieren unnötige Varianten oder Funktionen vermeiden
frühe Kooperation Entwicklung, Einkauf, Produktion, Marketing und Lieferanten gemeinsam einbinden

23. Funktionen-Komponenten-Matrix verantwortungsvoll gestalten

Der Lehrplan verlangt ausdrücklich eine Diskussion der Matrix vor dem Hintergrund verantwortungsvoller und nachhaltiger Unternehmensführung. Kundennutzen darf deshalb nicht ausschließlich als kurzfristige Zahlungsbereitschaft verstanden werden.

Eine billigere Komponente senkt zwar Kosten, verkürzt aber Lebensdauer und Reparierbarkeit. Eine rein rechnerische Zielkostenoptimierung könnte dadurch Ressourcenverbrauch, Reklamationen und gesellschaftliche Kosten erhöhen. Die UNTERNEHMER AG muss diese Wirkungen in die Entscheidung einbeziehen.

24. Integrierter Großfall: Strategie → BSC → Target Costing

Ausgangslage: Die UNTERNEHMER AG plant eine neue energieeffiziente Produktgeneration. Wettbewerb und Preisdruck steigen, gleichzeitig verlangen Kunden bessere Energieeffizienz und Servicequalität.
  1. Erstelle aus SWOT und Portfolio strategische Ziele.
  2. Ordne Ziele den vier BSC-Perspektiven zu.
  3. Wähle geeignete Kennzahlen und begründe sie.
  4. Lege realistische Zielwerte fest.
  5. Entwickle operative Maßnahmen.
  6. Formuliere eine Ursache-Wirkungs-Kette.
  7. Bestimme aus Zielpreis und Zielgewinn die erlaubten Kosten.
  8. Berechne aus Prognosekosten die Ziellücke.
  9. Werte Funktionen und Komponenten aus.
  10. Berechne Zielkostenindizes.
  11. Entwickle Kosten-/Wertmaßnahmen.
  12. Prüfe Nachhaltigkeitsfolgen.
  13. Formuliere eine Vorstandsempfehlung.

25. Strategisches Controlling: von der Analyse zur Steuerung

Strategisches Controlling verbindet die langfristige Ausrichtung eines Unternehmens mit messbaren Steuerungsgrößen. Es liefert nicht nur Zahlen, sondern unterstützt die Frage, ob die gewählte Strategie wirksam umgesetzt wird.

AnalyseStrategieZieleKennzahlenMaßnahmenUmsetzungKontrolleAnpassung
Merke: Eine Kennzahl ohne strategischen Bezug ist noch kein strategisches Controlling. Erst Ziel, Kennzahl, Zielwert, Maßnahme und Rückkopplung bilden ein Steuerungssystem.

26. SWOT-Ergebnisse in Strategien übersetzen

Die SWOT-Analyse verknüpft interne Stärken und Schwächen mit externen Chancen und Risiken. Für die UNTERNEHMER AG entstehen daraus vier strategische Grundrichtungen.

Chance Risiko
Stärke Ausbauen: Stärke nutzen, um Chance zu realisieren Absichern: Stärke nutzen, um Risiko zu begrenzen
Schwäche Aufholen: Schwäche abbauen, um Chance nutzen zu können Vermeiden: Verwundbarkeit reduzieren
Beispiel: Hohe Produktqualität (Stärke) trifft auf steigende Nachfrage nach langlebigen Produkten (Chance) → Strategie Ausbauen. Eine schwache digitale Vertriebsstruktur bei wachsendem Online-Markt → Aufholen.

27. Balanced Scorecard: Ursache-Wirkungs-Logik vollständig verstehen

Die BSC ergänzt finanzielle Kennzahlen um Kunden-, Prozess- und Mitarbeiterperspektive. Die Perspektiven stehen nicht isoliert nebeneinander: Qualifikation kann Prozesse verbessern, bessere Prozesse können Kundennutzen erhöhen und dieser kann langfristig finanzielle Ergebnisse stärken.

MitarbeiterKompetenz ↑ProzesseFehlerquote ↓KundenZufriedenheit ↑FinanzenErgebnis ↑

28. Erweiterte BSC-Kennzahlen gezielt auswählen

Perspektive strategisches Ziel Kennzahl Zielwert Maßnahme
Finanzen Profitabilität erhöhen ROI ≥ 12 % Kapitalbindung und Marge steuern
Kunde Bindung erhöhen Wiederkaufsquote ≥ 72 % Serviceprozess verbessern
interne Prozesse Qualität erhöhen Fehlerquote ≤ 1,5 % Prozesskontrollen optimieren
Mitarbeiter Kompetenzen entwickeln Qualifizierungsgrad ≥ 90 % Trainingsprogramm
Prüfungsfalle: „Kundenzufriedenheit verbessern“ ist ein Ziel, keine Kennzahl. Die Kennzahl muss die Zielerreichung messbar machen.

29. Kennzahlen kritisch beurteilen

Eine gute Kennzahl ist relevant, verständlich und beeinflussbar. Trotzdem kann eine isolierte Kennzahl Fehlsteuerung erzeugen.

Kennzahl mögliche Fehlsteuerung Ergänzung
Auslastung maximale Auslastung kann Lieferflexibilität reduzieren Lieferzeit/Termintreue
Umsatz je Mitarbeiter Qualität oder Arbeitsbelastung bleibt unsichtbar Fehlerquote, Fluktuation
Reklamationsquote wenige Reklamationen bedeuten nicht automatisch hohe Bindung Wiederkaufs-/Empfehlungsquote
Controlling bedeutet Interpretation: Kennzahlen sind Signale. Ursache, Kontext und Wechselwirkungen müssen zusätzlich analysiert werden.

30. BSC-Gesamtfall der UNTERNEHMER AG

Strategie: Die UNTERNEHMER AG will sich über langlebige, technisch zuverlässige Produkte differenzieren.

Mitarbeiter: Qualifizierungsgrad für neue Fertigungstechnologie von 65 % auf 90 % erhöhen.
Prozesse: Ausschussquote von 3,2 % auf 1,5 % senken.
Kunden: Wiederkaufsquote von 61 % auf 72 % erhöhen.
Finanzen: ROI von 9,5 % auf mindestens 12 % erhöhen.

Die Aufgabe besteht nicht darin, vier beliebige Kennzahlen aufzuschreiben. Die Kette muss plausibel sein: Qualifikation → stabilere Prozesse → höherer Kundennutzen → bessere finanzielle Wirkung.

31. Target Costing: vom Marktpreis zu den zulässigen Kosten

Target Costing beginnt nicht bei den vorhandenen Produktionskosten, sondern beim Markt. Aus dem am Markt erzielbaren Zielpreis und dem gewünschten Zielgewinn werden die allowable costs abgeleitet.

\(\text{Allowable Costs}=\text{Target Price}-\text{Target Profit}\)

\(\text{Target Gap}=\text{Drifting Costs}-\text{Allowable Costs}\)

UA-500: Target Price = 1.000 €, Target Profit = 150 € → Allowable Costs = 850 €. Erwartete Drifting Costs = 930 € → Target Gap = 80 €. Die geplanten Kosten müssen also um 80 € reduziert werden, ohne den vom Kunden erwarteten Nutzen unangemessen zu verschlechtern.

32. Ansätze der Zielkostenfindung unterscheiden

Ansatz Ausgangspunkt Gedanke
Market into Company Marktpreis und Zielgewinn Markt bestimmt zulässige Kosten
Out of Company unternehmensinterne Kosten-/Verbesserungsmöglichkeiten Zielkosten werden aus dem Unternehmen heraus entwickelt
Out of Competitor Wettbewerber Kosten-/Leistungsposition am Wettbewerb orientieren
Für die strategische Logik: Market into Company ist besonders marktorientiert, weil der Zielpreis die Kostenobergrenze prägt.

33. Kundenanforderungen in Funktionsgewichte übersetzen

Target Costing verteilt die zulässigen Kosten nicht pauschal. Zunächst wird ermittelt, welchen Anteil einzelne Produktfunktionen am wahrgenommenen Kundennutzen haben.

Funktion Kundengewicht Zielkostenanteil bei 850 €
Zuverlässigkeit 40 % 340 €
Bedienkomfort 30 % 255 €
Energieeffizienz 20 % 170 €
Design 10 % 85 €
Summe 100 % 850 €
ProduktfunktionKundengewicht in %40 %30 %20 %10 %ZuverlässigkeitBedienungEnergieDesign

34. Funktions-Komponenten-Matrix: Zielkostenanteile ableiten

Da Produktfunktionen durch mehrere Komponenten erfüllt werden können, werden Funktionsgewichte über eine Matrix auf Komponenten verteilt.

Funktion Gewicht Steuerung Gehäuse Antrieb
Zuverlässigkeit 40 % 30 % 20 % 50 %
Bedienkomfort 30 % 70 % 20 % 10 %
Energieeffizienz 20 % 20 % 0 % 80 %
Design 10 % 20 % 80 % 0 %

Beispiel Steuerung: \(0{,}40·0{,}30+0{,}30·0{,}70+0{,}20·0{,}20+0{,}10·0{,}20=0{,}39\). Damit entfallen 39 % der Zielkosten auf die Steuerung, also 331,50 € von 850 €.

35. Zielkostenindex berechnen und interpretieren

\(\text{Zielkostenindex}=\frac{\text{Zielkostenanteil einer Komponente}}{\text{Kostenanteil der Komponente}}\)

Komponente Zielkostenanteil aktueller Kostenanteil Index Interpretation
Steuerung 39 % 48 % 0,81 Kostenanteil relativ zum Kundennutzen zu hoch
Gehäuse 22 % 18 % 1,22 Kostenanteil relativ zum Nutzen eher niedrig
Antrieb 39 % 34 % 1,15 Kostenanteil relativ zum Nutzen eher niedrig
Nicht mechanisch entscheiden: Ein Index ist ein Analysehinweis. Technische Mindestanforderungen, Sicherheit, Qualität und Abhängigkeiten zwischen Komponenten müssen zusätzlich berücksichtigt werden.

36. Zielkostenkontrolldiagramm korrekt lesen

Kostenanteil der Komponente in %Zielkostenanteil / Nutzenanteil in %Index = 1Steuerung (48 | 39)Gehäuse (18 | 22)Antrieb (34 | 39)

Punkte unterhalb der Idealgeraden weisen darauf hin, dass der Kostenanteil relativ zum Nutzenanteil hoch ist; oberhalb ist er relativ niedrig. Entscheidend ist die Interpretation, nicht bloß das Einzeichnen.

37. Target Gap schließen: Kosten senken ohne Kundennutzen zu zerstören

Maßnahme mögliche Wirkung Prüffrage
Bauteil standardisieren Beschaffungs-/Fertigungskosten ↓ bleibt Kundennutzen erhalten?
Prozess vereinfachen Bearbeitungszeit ↓ bleiben Qualität und Sicherheit stabil?
Lieferant einbeziehen Konstruktions-/Materialalternativen entstehen Abhängigkeiten?
Funktionsumfang verändern Kosten ↓ welche Funktion bewertet der Kunde tatsächlich?

38. Target Costing unter geänderten Marktbedingungen

Ausgangslage: Target Price 1.000 €, Zielgewinn 150 €, Allowable Costs 850 €.
Preisdruck: Marktpreis sinkt auf 950 €, Zielgewinn bleibt 150 € → Allowable Costs nur noch 800 €. Bei unveränderten Drifting Costs von 930 € steigt der Target Gap von 80 € auf 130 €.

Damit wird sichtbar, warum Target Costing ein strategisches Instrument ist: Marktveränderungen wirken unmittelbar auf die zulässige Kostenstruktur.

39. Balanced Scorecard und Target Costing verbinden

Target Costing darf nicht ausschließlich als Kostensenkungsprogramm verstanden werden. Die BSC hilft, mögliche Nebenwirkungen sichtbar zu machen.

Target-Costing-Maßnahme BSC-Prüfung
günstigeres Bauteil Kundenperspektive: Reklamationen/Zufriedenheit?
Prozessverdichtung Prozessperspektive: Durchlaufzeit/Fehlerquote?
weniger Schulungsaufwand Mitarbeiterperspektive: Kompetenz/Qualifikation?
Kostensenkung Finanzperspektive: Ergebnis/ROI?
MarktPreis / NutzenTarget CostingZielkostenMaßnahmenProdukt / ProzessBalanced ScorecardWirkungen kontrollieren

40. Integrierter Großfall: Strategie, BSC und Target Costing

UNTERNEHMER AG – UA-500: Ein neues Produkt soll über hohe Zuverlässigkeit und Energieeffizienz positioniert werden. Der Markt akzeptiert maximal 1.000 €. Der Zielgewinn beträgt 150 €, die erwarteten Kosten 930 €.
  1. Bestimmen Sie Allowable Costs und Target Gap.
  2. Gewichten Sie die Kundenfunktionen.
  3. Übertragen Sie die Funktionsgewichte mithilfe einer Komponentenmatrix.
  4. Berechnen und interpretieren Sie Zielkostenindizes.
  5. Leiten Sie geeignete Kostensenkungsmaßnahmen ab.
  6. Formulieren Sie für jede BSC-Perspektive Ziel, Kennzahl, Zielwert und Maßnahme.
  7. Entwickeln Sie eine plausible Ursache-Wirkungs-Kette.
  8. Beurteilen Sie, ob die Kostensenkungsmaßnahmen die Strategie gefährden.

41. Typische Fehlsteuerungen im strategischen Controlling

Fehler Folge Korrektur
nur finanzielle Kennzahlen Treiber künftiger Ergebnisse bleiben unsichtbar alle BSC-Perspektiven verbinden
zu viele Kennzahlen Steuerungsfokus geht verloren strategierelevante KPIs auswählen
Target Costing = pauschal Kosten kürzen Kundennutzen kann sinken Funktions-/Nutzenbezug beachten
Index mechanisch anwenden technische Zusammenhänge werden ignoriert Index interpretieren und technisch prüfen
keine Rückkopplung Strategie wird trotz Fehlentwicklung fortgesetzt Kontroll- und Anpassungsschleife

42. Typische Fehler und Prüfungssicherheit

Fehler Korrektur
BSC = Kennzahlenliste Ziel → Kennzahl → Zielwert → Maßnahme
Korrelation als sichere Ursache behaupten Ursache-Wirkungs-Kette als überprüfbare strategische Hypothese verstehen
nur Finanzperspektive beachten vier Perspektiven verknüpfen
Target Costing = Zuschlagskalkulation markt-/kundenorientierter Rückwärtsansatz
Zielpreis − Prognosekosten = Zielkosten Zielpreis − Zielgewinn = erlaubte Zielkosten
Ziellücke falsch herum Prognosekosten − erlaubte Kosten
Zielkostenindex = Kosten/Nutzen Nutzenanteil / Kostenanteil
Index < 1 = Komponente streichen Handlungsbedarf prüfen; technische/qualitative Folgen berücksichtigen
Zielkostenkontrolldiagramm konstruieren Lehrplan: keine Erstellung; interpretieren
Plankostenrechnung als NEU-LB4 behandeln im neuen Lehrplan durch Target Costing ersetzt

43. 35 Trainingsaufträge für Unterricht und Generator

A1. BSC und klassische Kontrolle abgrenzen.
A2. aus einer SWOT strategische Ziele ableiten.
A3. vier BSC-Perspektiven zuordnen.
A4. für ein Finanzziel Kennzahl, Zielwert und Maßnahme formulieren.
A5. Wiederbestellungsquote berechnen.
A6. Reklamationsquote berechnen und kritisch interpretieren.
A7. relativen Marktanteil berechnen.
A8. Neukunden- und Interaktionsquote berechnen.
A9. Fehlerquote und Produktivität berechnen.
A10. Recycling- und CO₂-Einsparquote bestimmen.
A11. Anteil erneuerbarer Energien berechnen.
A12. Fluktuationsrate berechnen.
A13. Weiterbildungs- und Krankheitsquote bestimmen.
A14. Kennzahl auf Datenqualität prüfen.
A15. eine Ursache-Wirkungs-Kette entwickeln.
A16. eine BSC für die UNTERNEHMER AG erstellen.
A17. Soll-Ist-Abweichungen der BSC analysieren.
A18. aus Abweichungen Maßnahmen ableiten.
A19. Grenzen klassischer Kostenrechnung erläutern.
A20. Wirkungen von Digitalisierung und KI auf Kostenstrukturen analysieren.
A21. out-of-company, out-of-competitor und market-into-company unterscheiden.
A22. Zielpreis aus Marktforschungsdaten begründen.
A23. Zielkosten aus Zielpreis und Zielgewinn berechnen.
A24. Prognosekosten und Ziellücke bestimmen.
A25. Funktionsgewichte auf 100 % prüfen.
A26. Komponentenkostenanteile berechnen.
A27. eine Funktionen-Komponenten-Matrix auswerten.
A28. Nutzenanteile aus der Matrix bestimmen.
A29. Zielkostenindex berechnen.
A30. Index < 1 und > 1 interpretieren.
A31. Zielkostenkontrolldiagramm interpretieren.
A32. Maßnahmen zur Kostensenkung entwickeln.
A33. Maßnahmen zur Wertsteigerung entwickeln.
A34. eine Kostensenkung auf Nachhaltigkeitsfolgen prüfen.
A35. den integrierten Großfall als Vorstandsvorlage lösen.
Zusatz 1. einen strategischen Controllingkreislauf aus Analyse, Strategie, Zielen, Kennzahlen, Maßnahmen und Kontrolle entwickeln.
Zusatz 2. aus einer SWOT-Konstellation eine Ausbauen-, Aufholen-, Absichern- oder Vermeiden-Strategie ableiten.
Zusatz 3. eine vollständige Ursache-Wirkungs-Kette über alle vier BSC-Perspektiven formulieren.
Zusatz 4. für die Kundenperspektive drei geeignete Kennzahlen mit Zielwerten entwickeln.
Zusatz 5. für interne Prozesse geeignete Kennzahlen auswählen und begründen.
Zusatz 6. für die Mitarbeiterperspektive geeignete Kennzahlen auswählen und begründen.
Zusatz 7. eine ungeeignete Kennzahl erkennen und durch eine steuerungsrelevante Kennzahl ersetzen.
Zusatz 8. Target Price, Target Profit und Allowable Costs berechnen.
Zusatz 9. aus Drifting Costs und Allowable Costs den Target Gap bestimmen.
Zusatz 10. Market into Company, Out of Company und Out of Competitor unterscheiden.
Zusatz 11. Kundenanforderungen gewichten und Zielkostenanteile berechnen.
Zusatz 12. eine Funktions-Komponenten-Matrix auswerten.
Zusatz 13. Zielkostenanteile von Komponenten berechnen.
Zusatz 14. Zielkostenindizes berechnen und interpretieren.
Zusatz 15. ein Zielkostenkontrolldiagramm anhand gegebener Punkte interpretieren.
Zusatz 16. Maßnahmen zur Schließung eines Target Gap entwickeln und auf Kundennutzen prüfen.
Zusatz 17. die Wirkung eines sinkenden Marktpreises auf Allowable Costs und Target Gap analysieren.
Zusatz 18. eine Target-Costing-Maßnahme mit allen vier BSC-Perspektiven kontrollieren.
Zusatz 19. eine strategische Fehlsteuerung durch einseitige Kennzahlen erklären.
Zusatz 20. einen integrierten UNTERNEHMER-AG-Fall von SWOT über BSC bis Target Costing bearbeiten.

44. Lernbereich 13.4 auf einen Blick

Block Sicher beherrschen
Strategische Analyse Stärken/Schwächen, SWOT, Portfolio als Ausgangspunkt
BSC 4 Perspektiven; Ziel, Kennzahl, Zielwert, Maßnahme
Kennzahlen Finanzen, Kunden, Prozesse, Mitarbeitende berechnen und beurteilen
Wirkung Ursache-Wirkungs-Ketten erklären und kritisch prüfen
Kostenstrategie Grenzen klassischer Voll-/Teilkostenrechnung im veränderten Umfeld
Target Costing Zielpreis, Zielgewinn, erlaubte Kosten, Prognosekosten, Ziellücke
Produktgestaltung Funktionen-Komponenten-Matrix, Nutzen-/Kostenanteile, Zielkostenindex
Entscheidung Kostensenkung/Wertsteigerung plus Nachhaltigkeitsprüfung

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